Nicole_4289
Hallo, mein Sohn ist mittlerweile 16Monate alt. Seit Januar isst er tagsüber erst Brei später am Familientisch. Abends stille ich ihn in den Schlaf und nachts kommt er auch unterschiedlich oft zum Stillen, wobei er seit einigen Wochen sporadisch auch ohne stillen in der Nacht einschlafen kann. Nun möchte ich das nächtliche stillen so behutsam wie möglich abstellen. Hier im Forum habe ich vom Zeitverschobenen stillen gelesen - also dem Kind zu sagen "Du bekommst um/in ... wieder Milch". Meine Frage ist nun eigentlich, welche zeitlichen Abstände würden Sie mir empfehlen? Ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht ganz einfach werden wird, bin mir aber auch sicher, dass die Zeit bei uns gekommen ist. Danke vorab für Ihre Antwort und einen schönen Nachmittag!
Liebe Nicole_4289, erkläre deinem Kind schon bei Tag, was sich ändern wird, und versuche, Signale zu definieren, die es wieder erkennen kann (z.B. "erst wenn der Radiowecker angeht, dann darfst Du trinken") und die sich eventuell anpassen lassen (den Radiowecker kann man etwa jeden 2. Tag eine viertel Stunde nach hinten programmieren, so dass die Pause immer länger wird). So wird die Nacht allmählich stillfrei. Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, dass die ersten Abende und Nächte zwangsläufig sehr unruhig sein werden. Doch in der Regel akzeptieren Kinder relativ schnell die neuen "Spielregeln", und je älter sie sind, desto einfacher. Einen "Knacks" beim Kind brauchst du nicht befürchten, wenn du ihm wirklich beistehst und ihn nicht "strafst" für seine natürliche Reaktion auf diese Veränderung. Dieser Vorschlag stammt von Elizabeth Pantley, Autorin des Buchs "Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch: Das 10-Schritte-Progamm für ruhige Nächte", das ich wärmstens empfehlen kann. Pantley hat ein Programm entwickelt, mit dem man älteren Babys, auch Stillkinder, dabei helfen kann, auch ohne Brust oder ständiges Stillen die Nacht zu schaffen. Auch wenn man nicht alle ihre Schritte anwendet haben viele Mütter doch gute Erfahrungen mit diesem Buch gemacht. Dein Kleiner wird vermutlich schreien, toben, treten oder dich schlagen wollen. Ist das schlimm? Nein, es ist völlig normal, denn es ist die einzige Art, wie er in diesem zarten Alter seinen Frust ausdrücken kann. Wie kannst du damit umgehen? Lass es zu. Lass dich nicht verunsichern, denn es geht deinem Kind ja trotzdem gut, es bekommt kein Trauma fürs Leben, wird nicht an deiner Liebe zweifeln. Dein Baby ist sauer, und das wird auch wieder vergehen. Bleibe bei ihm und sei du ruhig und klar, so dass dein Kleiner sich an dir orientieren kann. Vielleicht wirst du ihm ein wenig ablenken wollen (falls er sich ablenken lässt), vielleicht bleibst du auch einfach nur in seiner Nähe und versicherst ihm, dass alles ok ist, und dass ihr weiter stillen könnt (oder kuscheln), sobald er sich etwas beruhigt hat. Wenn du konsequent bleibst, wird es klappen. LLLiebe Grüße, Biggi
Nicole_4289
Liebe Biggi, vielen dank für die Antwort. Leider konnte ich dem Text nicht entnehmen welchen Zeitrahmen Sie mir empfehlen würden, das war ja meine eigentliche Frage. Viele Grüse
Liebe Nicole_4289, ich kann dir keinen Zeitrahmen nennen, denn jedes Kind reagiert verschieden. Manche Kinder können anfangs nur 5 Minuten Aufschub ertragen, andere schaffen eine halbe Stunde. Sied Dir dein Kind an, Du wirst spüren, wie es am besten klappt. LLLiebe Grüße Biggi
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