Mitglied inaktiv
hallo! ich habe vor einigen tagen meine tochter natürlich abgestillt. ich habe also mahlzeiten durch flasche ersetzt, bis sie nur noch früh und abends und dann nur noch abends und am ende gar nicht mehr an der brust "hing". das lief alles ganz gut und seit ca. 1 woche bekommt sie nur die flasche. mit meiner brust war bis heute alles ok......aber seit letzter nacht.....bzw. heute morgen ist in der linken brust wieder was drin....also eine verhärtung mit leichtem druckschmerz. was soll ich jetzt machen? ausstreichen klappt nicht, da kommt nix...nur eins zwei tropfen. jetzt hat sie aber nun ihren rythmus gefunden und wenn ich sie jetzt wieder anlege, hab ich angst, das sie 1. durcheinander kommt und 2. erst recht wieder milch gebildet wird. haben sie einen tip, was ich tun kann, damit sich aus der verhärtung kein milchstau bildet?
Liebe konni76, sobald die Brust zu voll wird und zu spannen beginnen, sollten Sie gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Wenn es mit dem Ausstreichen nicht klappt (versuchen Sie es einmal unter der warmen Dusche oder legen Sie vorher ein Kirschkernskissen auf), versuchen Sie es mit einer Pumpe, wenn das nicht klappt, sollten Sie Ihr Baby für kurze Zeit anlegen, um die Stauung zu lösen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen auch hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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