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Hallo liebe Frau Welter, ich habe eine Frage bezüglich Pumpintervallen mit einer Milchpumpe. Ich habe zuviel Milch, d.h. da mein Kind (3 Wochen alt) von Beginn an immer mit einer Brust, an der es anfangs 20-25 Minuten- mittlerweile nur noch 10-15 Minuten pro Mahlzeit vorwiegend im 3h-Rhythmus saugt, wird die jeweils andere Brust relativ schnell sehr prall und hart und schmerzt sogar öfter mal. Dies ist nachts, wo mein Baby jetzt häufig auch mal 4 oder 5 Stunden schläft und nicht trinkt, tagsüber aber schon ca alle 3 Stunden trinken will, sehr unangenehm. Kann kaum noch schlafen. Wie kann ich mir am besten Erleichterung verschaffen? Soll ich die Intervalle von mir aus anders 'timen'. Längere oder kürzere Abstände einführen? Bisher stille ich nach Bedarf. Ich trinke öfter Pfefferminztee und nehme Kühlbeutel unter die Brust. Das nützt aber bisher nicht viel. Wie kann ich mir mit einer Milchpumpe helfen`? Und in welchen Intervallen soll ich abpumpen, wenn ich mal Milch auf Vorrat haben will, weil ich mal einen halben Tag oder abends ohne Kind ausgehen will? Ich habe Angst, dass durch das Abpumpen auf Vorrat noch mehr Milch gebildet wird! Vielen Dank für Ihre Hilfe Herzliche Grüße Simone
? Liebe Simone, so lange ein Baby gut gedeiht, darf es unbedenklich so lange schlafen wie es mag und es darf auch selbst entscheiden, wann es Hunger hat und wann nicht. Es ist dann nicht günstig hier in das Stillverhalten einzugreifen und zu versuchen Stillabstände auf bestimmte Zeiten zu bringen. Das schadet mehr als es nützt. In den ersten Wochen dauert es noch ein wenig, bis sich die Stillbeziehung eingespielt und sich ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage eingependelt hat. Da kann auch schon mal zu viel Milch gebildet werden. Sie können ein wenig unterstützend eingreifen, indem Sie die Brust immer dann, wenn sie unangenehm voll wird und das Baby nicht trinken mag, gerade so weit ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Pfefferminztee oder Salbeitee können hier helfen, doch wie bei allen Medikamenten - auch wenn es naturheilkundliche oder homöopathische Mittel sind - sollte hier immer der Rat einer darin ausgebildeten Fachperson eingeholt werden, ehe sie verwendet werden. Die Milch, die Sie jetzt beim vorsichtigen Ausstreichen oder Abpumpen gewinnen, können Sie schon mal sammeln, so dass sie bei späterer Gelegenheit an das Baby verfüttert werden kann. Mit dem Anlegen eines richtigen Vorrates, wäre ich jetzt noch etwas vorsichtig, zu schnell können Sie da wirklich in eine deutliche Überschussproduktion geraten, was jetzt sicher nicht ratsam ist. Allgemein gilt: Wenn Sie einen Vorrat anlegen wollen, können Sie jeden Tag ein oder zwei Mal etwa 30 ml abpumpen und diese Mengen einfrieren. Auf diese Weise haben Sie rasch einen Vorrat und greifen nicht zu sehr in das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage ein. Gerade was das Pumpen betrifft, kann ich Ihnen jedoch nur wärmstens empfehlen, sich von einer Kollegin vor Ort direkt beraten zu lassen. Pumpen ist nicht einfach Pumpe ran und los. Generell sollte keine Frau eine Pumpe in die Hand nehmen, ohne dass sie eine ausführliche Pumpberatung erhalten hat. Pumpen muss gelernt und geübt werden und dann kommt es auch noch auf die verwendete Pumpe an, denn da gibt es sehr große Unterschiede. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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