strandmaus70
Liebes Team, nun muss ich meiner Frage bezüglich Gewichtszunahme noch eine weitere anschließen. Mein Kleiner nimmt die letzten Wochen knapp 150 g je Woche zu, in einigen Wochen ist es weniger, in anderen etwas mehr. Seit Freitag leg ich das Baby ständig an, oft stündlich, ab und zu unterbrochen von längeren Schlafphasen (3 Stunden) - aber er braucht ja auch mal was Schlaf. Nachts kam er vorletzte Nacht auch sehr oft, hat aber dann gar nicht richtig getrunken, eher genuckelt. Daher habe ich ihn letzte Nacht dann mal gewickelt und damit bisschen geweckt, da hat er ETWAS mehr getrunken. Seine Pipiwindeln sind nicht sehr voll, 380 ml waren es gestern. Gestern Abend hatten wir mal wieder Theater vom Feinsten :-(; bis dahin lief der Tag ganz gut, er hat gut getrunken, ab und zu aber auch mal nur noch müde genuckelt und dann nicht mehr so viel getrunken. Abends dann jedoch hatte er stündlich Hunger, ich habe ihn auch immer angelegt, er wird dann jedoch ungeduldig, wenn die Milch nicht gleich fließt. Schlussendlich habe ich mich mit ihm ins Bett gelegt um 20 Uhr und bis 21 Uhr dauergestillt; bin dann mal kurz aufgestanden und kam zu einem weinenden Baby (was davor auch nicht so viel abbekommen hatte, irgendwie habe ich abends weniger Milch, was ich auch schon mal mit Stillproben festgestellt habe, also gewogen). Er hat dann aber die Brust verweigert, nach dem Motto, schon wieder so anstrengen und nichts bekommen. Irgendwie haben wir ihn dann beruhigt bekommen, aber hungrig war er dennoch (Magen knurrte sogar!). Pipi in der Windel war heut Nacht auch kaum. Was kann ich denn tun, damit ich auch abends genug Milch habe - trink schon Stilltee, Bockshornklee nehme ich Kapseln (aktiviert), oft anlegen... ich bin wirklich ratlos und dann abends von dem schreienden Baby auch natürlich gestresst. Eine Pumpe aus der Apo habe ich hier stehen, bekomme die aber nicht zusammengebaut (Medela), also die Flasche mit dem ganzen Zeugs dabei. Die Anleitung find ich doof und blick das gar nicht? Und mein Mann meint immer, geben wir ihm halt abends eine Flasche - das wäre aber der Anfang vom Ende, da bin ich mir ganz sicher. Nur, SO kann es ja auch nicht weiter gehen? Verzweifelte Grüße Heidi
Liebe Heidi, so lange Stilldauer in Zusammenhang mit einer geringen Gewichtszunahme sind ein sehr deutlicher Hinweis auf ein Saug und/oder Anlegeproblem. Deshalb ist hier dringend angesagt, dass das Saugverhalten des Kindes kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert wird. Häufiges Stillen und eventuelles Aufwecken sind zusätzliche Maßnahmen, die in dieser Situation ergriffen werden, um das Gedeihen des Kindes zu sichern. Haben Sie vorher schon die Flasche oder einen Schnuller gegeben? Wenn ja, kann es sein, dass das Kind saugverwirrt ist. Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Am besten besprechen Sie mit einer Stillberaterin in Ihrer Nähe, wie Sie vorgehen können. Die Kollegin kann Ihnen dann im persönlichen Kontakt gezielte Tipps und Hinweise geben, auch zum Thema Steigerung der Milchmenge und Wachstumsschübe. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße, Biggi
strandmaus70
Zusammenbau der Pumpe habe ich im Internet nun gefunden - danke. Ist nur noch der Rest unklar. LG Heidi
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