MamaDo
Hallo.. nun nochmal eine andere Frage. Meine Tochter, 14 Wochen stille ich voll. Habe tageweise sehr oft das Gefühl das sie sich nicht ausreichend Milch holen kann.Sie trinkt erst kurz und dann fängt sie an zu nuckeln.Das Gleiche passiert auf der anderen Seite auch.Deshalb vielleicht auch die Blähungen in letzter Zeit?? Dann wiederrum gibt es Tage wo ich das spannen in der Brust merke und auch gut Milch vorhanden ist. Warum ändert sich das sofort schlagartig und die Milchbildung schränkt sich schnell ein? Mache nichts anderes als vorher auch. Danke für die Hilfe
Liebe MamaDo, es kommt höchst selten vor, dass die Milch plötzlich „wegbleibt“. Solche Situationen gibt es, wenn die Mutter plötzlich einem überaus großen Stress ausgesetzt ist (z.B. weil das Kind einen Unfall hatte oder andere einschneidende Ereignisse vorgefallen sind). Dann kann es dazu kommen, dass die Muter so verkrampft ist, dass der Milchspendereflex ausbleibt. Aber wie schon gesagt, das ist sehr selten, außerdem vorübergehend und man kann etwas dagegen tun. Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stillmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Es kann also gut sein, dass dein Kind durch das lange Saugen die Milchproduktion anregt. LLLiebe Grüße, Biggi
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