Mitglied inaktiv
Hallo mir geht seit gestern einiges durch den kopf und mich plagt mein schlechtes gewissen,meine tochter 2 monate kam mit einem gewicht von 2250 kg zur welt sie war dann noch ein paar tage auf der intensivstation hatte sie also in der zeit nicht gestillt sondern immer abgepumpt weil sie zu schwach war, als sie zuhause war hab ich sie dann gestillt und vor jedem anlegen gewogen um zu kontrollieren hatte sie auch immer so zwischen 60-120 getrunken, aber danach wurde es immer heftiger mit ihren blähungen hab mit der stillberaterin gesprochen ob es an der anlege technick lag oder evtl an meiner ernährung hab ich dann geändert aber das hat nix gebracht die Kinderärztin meinte ich könnte beba sensitive zufüttern und wenn es nötig ist lefax gut hab ich dann gemacht hat auch geholfen baby keine blähungen mehr aber dadurch saugverwirrt, hab sie dann nur 2 mal am tag noch angelegt.aber das hat dann auch wieder nicht geklappt so hab ich sie dann abgestillt... jetzt seit 6 tagen bekommt sie nur noch fläschen und wieder verträgt sie es nicht hat blähungen und seit 3 tagen verstopfungen also wieder keinen stuhlgang ( lag also doch nicht am stillen wie ich dachte ) habe jetzt noch eine frage ich hoffe ich bekomme eine klare antwort und zwar es geht darum das ich jetzt durch einen todesfall ende des monats mit ihr verreisen muss und ich bin jetzt verwirrt weil ich sie nun doch wieder gerne stillen will wegen dem flug und der anderen umgebung ich denke von meiner milch her wäre es kein problem nur frag ich mich noch wie das ist wenn man abgestillt hat und dann wieder anlegt!! ausserdem frage ich mich wie lange ich warten soll weil ich gestern leider einen joint geraucht habe ( bin davon ausgegangen sie nicht mehr zu stillen,und baby war bei oma ) ?????? das alles verwirrt mich vorallem seit dem ich abgestillt habe bin ich etwas depressiv darum auch der joint!aber ich bereue das und könnte deswegen echt heulen will nämlich meine kleine prinzessin aufjeden fall wieder anlegen wäre nur gut zu wissen wie lange ich warten soll oder ob es jetzt überhaupt sinn macht !
Liebe mamacita_2, sämtliche Drogen sind in der Stillzeit kontraindiziert. Rauschmittel neigen dazu, sich in der Milch anzusammeln und können für die stillende Mutter und für ihr Baby gefährlich werden. Der in Marihuana enthaltene Wirkstoff THC konzentriert sich in der Muttermilch. Nach dem Konsum von Marihuana durch eine stillende Mutter ist THC im Urin und Stuhl ihres Babys nachweisbar (Perez Reyes und Wall, 1982). Bei regelmäßigem Haschischkonsum werden in der Muttermilch achtfach höhere Konzentrationen erreicht als im mütterlichen Serum. Die Drogenmenge, die das Baby erhält, erhöht sich auch durch jeglichen Rauch, dem das Baby ausgesetzt ist. Da die auf der Straße verkauften Drogen nur selten rein sind, kann das Marihuana mit anderen Substanzen oder Drogen versetzt sein, die für das gestillte Baby ebenfalls schädlich sein können. In einer Studie wurde herausgefunden, dass Babys, die während ihres ersten Lebensmonats über die Muttermilch mit Marihuana in Kontakt kamen, im Alter von einem Jahr eine verzögerte Motorikentwicklung aufwiesen (Astley und Little, 1990). Unabhängig davon, wie das Baby ernährt wird, ergibt sich ein anderer Besorgnis erregender Aspekt aus der Wahrscheinlichkeit, dass der durch den Drogenkonsum hervorgerufene Rauschzustand die Fähigkeit der Mutter, ihr Kind zu versorgen, beeinträchtigt. Sowohl in deinem Interesse als auch im Interesse deines Kindes, solltest Du die Finger davon lassen und bitte achte auch darauf, dass dein Kind nicht passiv mitrauchen muss. Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ungefähr eine Woche pro Monat, der nicht mehr gestillt wurde, plus eine zusätzliche Woche gerechnet werden muss, um wieder eine ausreichende Milchmenge zu bilden. Allerdings gibt es keine Garantien. Das grundlegende Vorgehen bei einer Relaktation und auch der induzierten Laktation besteht darin, das Baby dazu zu bringen so oft wie möglich an der Brust zu saugen. Dadurch werden die Brüste (wieder) zur Milchbildung angeregt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit einer guten Milchpumpe erreichen. Häufig ist auch zusätzliches Pumpen neben dem Anlegen des Kindes sinnvoll, um die Milchproduktion zu steigern. In manchen Fällen wird die Relaktation bzw. induzierte Laktation zusätzlich mit Medikamenten unterstützt. In den Ländern der dritten Welt, wird meist ohne Medikamente vorgegangen und die Ergebnisse sind dennoch fast immer besser als bei uns. Gut beschrieben wird der Vorgang der Relaktation in dem Buch `Stillen eines Adoptivkindes und Relaktation“ von Elizabeth Hormann (ISBN 3 932022 02 5), das im Buchhandel oder bei La Leche Liga Deutschland und bei jeder LLL Stillberaterin erhältlich ist. Allerdings verlangt eine Relaktation sehr viel Durchhaltevermögen und möglichst die Unterstützung einer darin erfahrenen Stillberaterin. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
hallo liebe biggi danke für die schnelle antwort allerdings viel weiter geholfen hat es mich nicht, ich weiß das der konsum nicht gut ist und ich sagte ja ich hatte im kopf das ich abstille und meine kleine war ein tag bei oma!!!!Jetzt weiß ich aber immer noch nicht wie lange ich warten soll ich dachte so an eine woche oder evtl zwei !?!?!?! reicht das in etwa aus um das alles aus meinem körper bzw aus der milch zu entfernen??? oder soll ich es lieber bleiben lassen wobei ich vermisse es richtig sie anzulegen das hatte was beruhigendes für uns beide.... bin immoment echt verzweifelt mfg
Liebe mamacita_2, die Halbwertszeit beträgt 25 bis 57 Stunden! Biggi
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