Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Mit 9,5 Monaten komplett abstillen - aber wie?

Frage: Mit 9,5 Monaten komplett abstillen - aber wie?

frauelaust

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Sehr geehrte Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema "Abstillen", da ich enorm unsicher bin, wie viel mein Kind tatsächlich noch braucht.    Ich habe bereits einen dreijährigen Sohn, ihn habe ich damals ähnlich lang gestillt, meine Tochter kam dieses Jahr im Februar zur Welt. Wir hatten einen schwierigen Stillstart (wochenlang offene Brustwarze bei mir...) und auch zwischendurch immer wieder Schwierigkeiten mit Schmerzen, wenn die Zähne bekommen hat. Meine Stillbeziehung ist also mehr oder weniger ein "notwendiges Mittel", statt dass ich es richtig genießen kann. Leider.  im Grunde macht meine Tochter es mir leicht. Sie nimmt total gut die Flasche und auch Pre scheint ihr zu schmecken. Tagsüber isst sie bereits alle Mahlzeiten mit und trinkt Tee oder Wasser (ca 200-300 ml) ... die Nächte sind seit Monaten eher schlecht. Ich weiß dass vieles mit der Entwicklung und Stillen auch als Nähebedürfnis zusammenhängt... allerdings meldet sie sich 1-1,5 h nachdem ich sie nachts stille, bei der Flasche auch mal erst nach 3-4 h...  egal wie: ich möchte voll auf Flasche umstellen. Wie sollte ich das tun? Im Moment bekommt sie manchmal noch die Brust vorm schlafen (sie schläft nicht dabei ein) und eben nur nachts. Meist bekommt sie jjetzt seit ca 3 Wochen gg 21-22 Uhr 220 ml Flaschenmilch, den Rest der Nacht stille ich ... meist noch so 2-3 x.  mein Plan wäre jetzt, dass ich ihr vorm schlafen eine kleine Milch anbiete, dann in der Nacht eine große Portion und in den Morgenstunden wieder eine kleine. Also als Beispiel: 19 uhr 100 ml, ca 23 Uhr 220 und dann gg 03:00 nochmal ca 100? Ich bin etwas überfragt wie viel sie denn tatsächlich nachts noch braucht oder was nur Gewohnheit / Nähe ist.  Ich hoffe, Sie verstehen mein Anliegen.    LG Julia mit Karla. 


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Julia, ich würde Karla im Moment erst einmal nur die Flasche anbieten (und die Brust weglassen), diese jedoch zunächst nach Bedarf geben ohne Mengenlimit. Du kannst diese Menge dann nach und nach immer weiter verringern, bis dein Kind auf die nächtliche Flasche verzichten kann. Ich wünsche dir, dass es gut klappt, du hast meine größte Hochachtung, dass du all die Schwierigkeiten in Kauf genommen hast und so lange gestillt hast! Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht Biggi


frauelaust

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Wow, Vielen Dank für die schnelle Antwort zur späten Stunde. Aber nach Bedarf hieße ja, dass sie eventuell auch drei Flaschen nachts bekommt. Das erscheint mir angesichts dessen, dass sie tagsüber eigentlich gut isst, dann doch etwas viel. Sie ist nämlich auch sehr gut beisammen, meine kleine Mopsmaus. Andererseits ist sie auch sehr aktiv, krabbelt sehr viel und stellt sich jetzt auch schon hin. Ich werde es mal so probieren.    Danke und einen schönen Sonntag 


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