Hallo, Meine Tochter ist Mitte April geboren. Von Anfang an war sie sehr zart und das geringe Gewicht ein Problem. Sie hatte außerdem eine Saugschwäche. Aus diesem Grund wurden mir noch im Krankenhaus Stillhütchen gegeben. Mit diesen haben wir bis jetzt gestillt. Ich habe es mit Unterstützung meiner Hebamme immer wieder versucht abzugewöhnen. Dies hat leider nicht geklappt. Sie ist jetzt 16 Wochen alt. Zwischenzeitlich haben wir immer mal wieder mit Spritze und BES zugefüttert. Dies hat immer nur halb funktioniert. Leider ist meine Tochter vom Gewicht unter die 1. Percentile gerutscht und der Kinderarzt sagte, dass wir zufüttern müssten. Stillproben haben wir über mehrere Tage gemacht. Es haben immer ca. 400ml pro Tag gefehlt.  Seitdem wir ca. eine Woche mehrmals täglich die Flasche geben, da es weder mit der Sonde noch mit der Spritze funktioniert hat, ist sie sehr saugverwirrt. Sie lehnt meine Brust und insbesondere die Stillhütchen komplett ab. An die nackte Brust hat sie im Halbschlaf jedoch abgedockt. Meine abgepumpte Milch wird immer weniger. Bisher konnte ich mit bereits eingefrorener Muttermilch zufüttern. 3x hat sie bisher Pre erhalten. Es belastet mich psychisch extrem. Zudem ist sie ein High-Need-Baby und konnte sich bisher fast ausschließlich über die Brust beruhigen und Einschlafstillen oder die Trage und Pezziball. Sobald wir sie zum Nachtschlaf abgelegt haben musste sie weiter an der Brust zu Regulation nuckeln. Dies hat letzte Nacht noch geklappt. Ich habe jedoch große Angst, dass sie die Saugverwirrung verstärkt. Ich weiß dass der einzige Weg ist komplett auf alle künstlichen Sauger zu verzichten. Dies Ist jedoch aufgrund ihrer Mangelernährung sehr schwer, da sie auch am Finger nicht saugt im mit Spritze zu füttern. Becher und Löffel haben wir ebenfalls probiert, jedoch hat es nicht funktioniert und bei den großen Mengen von ca. 300- 400ml am Tag auch sehr schwer.  Ich bin gerade sehr hoffnungslos und psychisch extrem belastet. Ich mache mir große Sorgen und kann nicht aufhören zu weinen. Es fällt mir sehr schwer Druck rauszunehmen. Meine Hebamme ist im Urlaub und drei angefragte Stillberaterinnen haben kurzfristig keine Kapazitäten oder sind im Urlaub.  Kann es für uns ein Weg zurück zum Stillen geben und wenn ja welche Schritte könnte ich dafür unternehmen? Morgen habe ich nochmal einen Termin beim Kinderarzt zur Gewichtskontrolle. Sie wiegt aktuell 4700g bei 64 cm in der 16. Woche.  Herzlichen Dank für jeden Ratschlag, Lina