Flutura
Hallo Biggi, vor 8 Tagen habe ich entbunden (Kaiserschnitt, 2. Kind). Ich habe ab dem ersten Tag den Kleinen regelmäßig angelegt, abwechselnd auf beiden Seiten. Als der Milcheinschuss kam, waren meine Brüste tagelang sehr prall und haben gespannt. Da es durch Stillen und Ausstreichen nicht besser wurde, hat mir eine Hebamme empfohlen, einmal beide Brüste mit einer Milchpumpe leer zu pumpen, damit ich keinen Milch-Stau oder ähnliches bekomme. Seit ich das gemacht habe, habe ich das Gefühl, dass ich zu wenig Milch habe. Vor allem auf der linken Seite war mein Sohn immer extrem unzufrieden und wollte selbst nachdem ich ihn links für 30-40 Minuten angelegt hatte innerhalb kürzester Zeit gleich wieder trinken. Um ihn halbwegs satt zu bekommen, konnte ich also nur noch die rechte Brust zum Stillen nehmen. Damit die linke Brust trotzdem aktiv bleibt, habe ich angefangen, immer wenn ich rechts stille gleichzeitig links abzupumpen. Anfangs kamen da immerhin noch ca. 20 ml pro Pumpvorgang (was ja auch nicht viel ist), mittlerweile sind es nur noch wenige Tropfen, wenn überhaupt etwas kommt. Die Brust fühlt sich aber weder prall an noch gibt es Knoten oder ähnliches, sie ist im Gegenteil seit dem einen Mal leer pumpen sehr weich. Kann es sein, dass ich links wirklich keine Milch mehr habe? Gibt es irgendeine Möglichkeit, die linke Brust wieder zu "aktivieren"? Ich habe große Sorge, dass meinem Sohn die rechte Brust alleine nicht ausreicht, zumal er nach der Geburt relativ viel abgenommen hat und dringend wieder sein Geburtsgewicht erreichen müsste. Ein weiteres Problem ist, dass mein Sohn beim Stillen fast immer einschläft. Ich weiß nicht, ob das nicht evtl. auch mit der Milchmenge zusammenhängt, also dass es ihn zu sehr anstrengt, überhaupt etwas auf der Brust heraus zu bekommen... Es ist mir sehr wichtig, meinen Sohn stillen zu können und ich mache mir große Sorgen, dass das nun langfristig nicht möglich sein wird, weil eine Brust mich schon komplett im Stich gelassen hat und die andere Brust alleine vermutlich nicht genug leisten kann. Ich hoffe, du kannst mir weiterhelfen! Vielen Dank und liebe Grüße, Christina
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