Hallo Biggi, Meine Tochter ist schon knapp über 2 Jahre alt und stillt noch sehr viel. Ich schätze so 70% ihrer Nahrung besteht aus Muttermilch. Ich biete es nur zum Einschlafen an, ansonsten kommt sie immer zu mir und fordert es ein. Trinkt dann ca. alle 1-2 Stunden für jeweils 3 Minuten an beiden Brüsten. Sie isst fast nur knusprige Sachen und dann auch nur Fertigprodukte, also Brot, Brötchen, Croissant (oft nur die Ecken), Brezel, Baby-Knabberkram usw.  Manchmal isst sie ein Nautjoghurt (nur eine bestimmte Marke), selten mal etwas Banane oder Streukäse. Sie isst nichts gekochtes, kein Obst, Gemüse oder Fleisch. Ich biete immer wieder alles ohne Druck an. Sie probiert manchmal Apfel, spuckt aber jedes Stück wieder aus. Sie trinkt weder Apfelsaft noch Milch, auch keine abgepumpte Muttermilch oder Pre/Kindermilch. Nur Sprudelwasser. Wenn sie mal 5 Stunden bei der Oma ist, isst sie trotzdem nur ein paar Kekse.  Ich möchte nicht zwingend abstillen, aber etwas seltener wäre schon schön. Nachts trinkt sie auch 2-5 mal, ich habe daher jeden Morgen Rückenschmerzen.  Ich mache mir halt Sorgen, ob sie noch ausreichend versorgt ist. Der Kinderarzt sieht keinen Grund, einen Eisenmangel zu überprüfen und findet es auch nicht schlimm, dass sie halt "eher schlank" ist.  Ich habe einen leisen Verdacht auf Autismus bei ihr. Das Geschwisterkind ist auch Autist. Deshalb traue ich mich nicht, ihr das Stillen zu streichen. Ich weiß quasi nicht, ob sich das Essen verbessert wenn ich einfach Abstille. Dazu wird mir natürlich von Außen geraten. Aber ich habe Angst, dass sie dann trotzdem nichts anderes isst und denke das Stillen bietet ihr Nährstofftechnisch vielleicht doch noch Vorteile. Und als Regulation natürlich auch. Hast du einen Rat für mich?