saltyn007
Ich weiss diese Frage wurde schon oft gestellt.. Ich möchte endlich abstillen. Mein kleiner wird nun zehn Monate alt,er isst den ganzen tag über schon, wird auch zum einschlafen nicht mehr gestillt..das erste mal gegen elf, halb zwölf und die nacht durch. Das möchte ich nun ändern. Ich weiss stillen ist gut für ihn und man könnte auch noch bis zum dritten Geburtstag so weiter machen aber ich will einfach nicht mehr als Schnuller und einschlafhilfe herhalten. Ich weiss das er bis um vier uhr ca auch ohne milch klar kommt, habe schon zwei abstill versuche, bei denen ich einfach irgendwann der Müdigkeit nachgegeben habe, hinter uns und er war schon zwei mal bei der oma und hat mit etwas Mühe bis dahin geschlafen. Darf ich denn nun wirklich abstillen wenn er sich beim nächsten versuch weigern sollte milch aus der Flasche zu trinken? Oder muss er einfach noch eine bestimmte Menge an milch zu sich nehmen? Reicht der mit 200 ml milch angerührte abendbrei? Hat irgendjemand Tipps wie man die erste nacht ohne übersteht? Desweiteren habe ich morgen einen Tattoo Termin..wie sieht es aus mit tätowieren und nachts stillen? Der Termin ist um 14 uhr..darf ich dann nachts überhaupt stillen?
Liebe saltyn007, mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Ihr Kind braucht also schon noch eine weitere Milchmahlzeit, ob aus der Brust , aus der Tasse oder der Flasche. Da sich die Techniken des Trinkens an der Flasche und an der Brust deutlich unterscheiden und sich ein Flaschensauger ganz anders anfühlt als die Brust, lehnen viele Stillkinder die Flasche ab. Wenn die Mutter die Flasche geben will kommt noch dazu, dass es sich denkt „Was soll denn damit? Ich kann doch die Milch meiner Mutter riechen und fühle ihre Brust und bekomme so etwas Seltsames in den Mund gesteckt". In einigen Fällen hilft es daher, wenn jemand Anderes die Flaschenfütterung übernimmt. Es empfiehlt sich auch, nicht zu warten, bis das Baby sehr hungrig oder müde ist. Müde oder hungrige Babys sind nicht unbedingt daran interessiert etwas Neues auszuprobieren. Manche Babys wollen auch einfach nicht aus einer Flasche trinken. Bei diesen Kindern kann man dann versuchen, ob sie aus einer Trinklerntasse (Schnabeltasse) trinken. Viele Mütter berichten, dass ihre Babys die Trinklerntasse von Avent mit dem weichen Schnabelaufsatz gerne (oder zumindest lieber) annehmen. Unter Umständen kann man auch löffeln. Hier noch ein paar Tipps, wie das Baby die Flasche vielleicht besser annimmt: • die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist • das Baby beim Flaschegeben in ein Kleidungsstück der Mutter (Geruch) einwickeln • den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut • den Flaschensauger mit warmem Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim einem zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen • verschiedene Saugerformen und Lochgrößen ausprobieren • verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen • versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern • geduldig bleiben und auch alternative Fütterungsmethoden in Betracht ziehen (z.B. Becher, Löffel) Die Becherfütterung ist mit der richtigen Technik keineswegs aufwändiger als die Flaschenfütterung und deshalb durchaus eine Alternative zur Flasche und gerade bei einem Kind ab sechs Monaten lässt sich der Becher gut einführen und die Flasche muss nicht mehr in jedem Fall unbedingt eingeführt werden. Wichtig ist, dass Sie wirklich geduldig bleiben. In der mir vorliegenden Literatur gibt es keine Aussagen zum Thema Tätowierung und stillen. Sicher ist es nicht günstig, eine Tätowierung im Bereich der Brust während der Stillzeit durchzuführen, denn eine Wunde an der Brust in der Stillzeit ist immer problematisch. Außerdem sind die Veränderungen der Brust in der Stillzeit doch noch lange nicht abgeschlossen, wenn das Baby noch so klein ist und es überhaupt sinnvoll, eine Tätowierung in diesem Bereich erst nach dem Abstillen und der Rückbildung der Brust machen zu lassen. An anderen Körperstellen muss halt das Risiko, das mit einer Tätowierung überhaupt einhergeht (Infektionsgefahr, Übertragung von Krankheitserregern, wenn die Nadeln und Farbe nicht absolut sauber ist, z.B. ist der Anteil der Hepatitis C positiven Menschen unter den Menschen mit einer Tätowierung deutlich höher als bei nicht tätowierten Menschen) bedacht werden. Ob Farbe in die Milch übergeht, kann ich nicht sagen, da mir dazu keine Informationen vorliegen. LLLiebe Grüße Biggi
saltyn007
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das würde aber ja bedeuten das er jetzt auch schon zuwenig Milch bekommt? Wenn er drei Mahlzeiten bekommt wann sollte er denn dann noch drei flaschen trinken?
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