Meliii92
Hallo :)
Ich hab seit Ende Oktober jetzt mittlerweile das dritte mal rechts einen milchstau. Auch immer die selbe stelle. Mein Baby ist jetzt 6 Monate alt. Vor Oktober hatte ich was das betrifft nie Probleme, deshalb verstehe ich nicht wieso alle paar Wochen genau an der selben Stelle ein Milchstau entsteht.
Bis jetzt habe ich diese Staus gut und alleine in den Griff bekommen, meist bildet sich nach einem Tag ein Milchbläschen an der Brustwarze, das schmerzt dann zusätzlich bei jeden stillen.
Ich bin langsam echt verzweifelt, weil ich nicht verstehe wieso der Stau immer wieder kommt. Und wenn man googelt immer nur Horror Sachen stehen wie Tumor
habe ich keinen Stau ist die Brust aber ganz weich.
Sollte ich damit lieber zum Arzt gehen ? Kann sowas auch harmlose Ursachen haben? Bin deswegen auch am überlegen abzustillen weil ich die dauernden Schmerzen nicht aushalte
Liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe Meliii92, zum Arzt zu gehen ist nie verkehrt... Chronisch gestaute Milchgänge lösen sich unter Umständen, wenn Frau alle Fette, die sie zu sich nimmt durch mehrfach ungesättigte Fette ersetzt und zusätzlich pro Tag einen Esslöffel flüssiges Lecithin einnimmt. Die Einnahme von Vitamin C kann ebenfalls helfen. Wenn ein Milchstau auftritt, dann wird aus irgendeinem Grund die Entleerung der Brust an dieser Stelle blockiert. Ist es immer die gleiche Stelle, dann können dafür anatomische Gründe verantwortlich sein (z.B. eine vorangegangene OP oder Verletzung), es kann aber auch sein, dass frau tatsächlich nachts ungünstig liegt oder aber es drückt zum Beispiel der Büstenhalter, oder der Gurt einer Tragehilfe oder eines Rucksacks immer an der gleichen Stelle und verursacht so das Problem. Immer wiederkehrende Milchstaus können aber auch oft ein Hilferuf sein, denn der Körper reagiert an seinem schwächsten Punkt und der ist bei einer stillenden Frau häufig die Brust. Es muss noch nicht einmal so sein, dass die Mutter den Stress, der auf ihr lastet als solchen wahrnimmt, aber er kann dennoch existieren. Deshalb könnte es, auch dir, helfen einen Gang zurückschalten, in hineinhören, wie man sich fühlt und ob einen etwas belastet oder bedrückt. Und ganz wichtig: regelmäßig etwas für sich selbst tun, Möglichkeiten der Erholung finden und nicht vergessen, dass eine Mutter auch ein MENSCH ist. :-) Ich hoffe, meine Antwort hilft dir weiter. Lieben Gruß, Kristina
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