cassy0303
Hallo, ich habe eine 10 Wochen alte Tochter die gut gedeiht. Ich selbst habe immer wieder zu tun mit Milchstau. Das erste mal 1 Woche nach der Geburt mit sehr hohem Fieber. Dies zog sich über 2 Wochen mit Ausstreichen, Wickel, Paracetamol und letztendlich Antibiotika. Meine Brustwarzen waren zu diesem Zeitpunkt offen und sehr entzündet. Ich hatte große Schmerzen beim Stillen sodass ich mich irgenwann um die 4. Woche entschlossen hatte abzupumpen um die Brustwarzen abheilen zu lassen, weil ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe. Zwischenzeitlich hatte ich immer mal wieder Milchstau, der sich mit ausmassieren meist innerhalb von3 Tagen beheben ließ. Meine Kleine hatte jetzt vor 4 Wochen einen Mundsoor der behandelt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon abgepumpt. Meine Hebamme hatte den Verdacht geäußert dass auch bei mir ein Soor für den Milchstau verantwortlich sein könnte. Meine Brustwarzen sind mittlerweile abgeheilt aber da wo sich die neuen Zellen gebildet haben sehen die Spitzen etwas weißlich aus. Daher habe ich eine gewisse Zeit lokal die Salbe von der Kleinen mit aufgetragen. Aktuell kämpfe ich wieder seit 3 Tagen mit einem Stau, diesmal ist es aber etwas anders. Wenn ich abpumpe kommt ewig nichts (bis zu halber Stunde obwohl die Brust voll ist). und wenn ich dann eine Seite massiere oder unter der Dusche war kommt es irgendwann dazu dass die Brust läuft. Dann beide Seiten gleichzeitig. Als hätte ich vorher einen Krampf in den Milchgängen der die Milch nicht rauslässt. Gibt es sowas? Sonst hatte ich den Stau auch nur auf einer Seite. Aktuell ist die Spitze der Brustwarze auch eher etwas bläulich verfärbt wie bei einem Bluterguss. Ich bin langsam echt am verzweifeln da die Brust nicht zur Ruhe kommt.
Kristina Wrede
Liebe cassy0303, wichtig scheint mir, dass du auch mal schaust, ob es eine Stillberaterin in deiner Nähe gibt. Jemand, der sich wirklich gut mit dem Stillen auskennt kann dir viel direkter helfen als wir hier übers Internet. Gerade bei so komplexen Situationen, wie du sie beschreibst, kann das wirklich Gold wert sein! Ein Soor kann tatsächlich nicht nur bei deinem Kind, sondern auch bei dir auftreten und Probleme bereiten. Wichtig ist, dass er sehr lange und ausgiebig behandelt wird, damit du dich nicht immer wieder neu infizierst!! Manchmal hat es auch einfach damit zu tun, dass sich Angebot und Nachfrage noch nicht optimal aufeinander eingestellt haben. Om Prinzip sollte es daher allmählich besser werden. Es könnte auch sein, dass ein Milchausführungsgang regelmäßig verstopft ist. Wenn sich ein Pfropf in der Öffnung eines Milchgangs bildet, kommt er dann wie ein Kristall oder ein Sandkorn heraus, manchmal auch wie ein dünnes Spaghetti. Wenn du das beobachtest, hilft es, regelmäßig (mehrmals am Tag) GANZ SANFT die Brustwarzen zu massieren, um derartige Verstopfungen frühzeitig zu lösen. Am besten geht das während oder direkt nach dem Duschen. Es kann helfen, immer wiederkehrenden „Verstopfungen" zu vermeiden, wenn alle Fette, die die stillende Frau zu sich nimmt durch hochungesättigte Fette ersetzt werden und zusätzlich pro Tag ein Esslöffel Lecithin eingenommen wird. Auch die Einnahme von Vitamin C kann sich positiv auswirken. Außerdem solltest Du auf eine absolut korrekte Anlegetechnik achten und direkt bei den allerersten Anzeichen für einen Milchstau mit der Behandlung (feuchte Wärme vor dem Stillen, unterstützende Massage, RUHE usw.) beginnen. Der Milchspendereflex wird durch das Stresshormon Adrenalin gebremst. Vielleicht liegt es daran, dass er bei dir so schwer auslöst, dass du große Sorgen hast wegen der ständigen Milchstaus. Versuche vielleicht, die Entspannung- und Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs auch jetzt jeden Tag in deinen Alltag einzubauen, um etwas Entspannung zu finden. Ich weiß, das klingt banal, aber der Unterschied kann wirklich gewaltig sein! Lieben Gruß, Kristina
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