Saskia73
Hallo, ich habe jetzt seit 2 Tagen das Problem, das mein Sohn (5 Wochen), anscheinend nicht genug an der Brust trinkt. Morgens werde ich wach, und meine Brüste sind dann ganz hart und warm und zeigen rote Streifen. Ich lege ihn dann an die schlimmere Seite an und die andere pumpe ich ab. Das habe ich aber nur in der Nacht. Am Tag ist alles super. Auch nach dem pumpen ist dann alles wie weg. Ich muss dazu sagen das ich nur mit Stillhütchen von Anfang an stillen kann und er momentan einen Mundsoor hat. Könnte das daran liegen? Was kann ich machen um Abhilfe zu schaffen? Er kommt im Rhythmus von 2-4 Stunden in der Nacht. Liebe Grüße.
Liebe Saskia73, wenn Du nachts noch zusätzlich abpumpst, wird sich die Milchmenge immer weiter erhöhen. Es wäre sinnvoller, wenn Du nur so viel Milch ausstreichst, dass der Druck nachlässt, damit sich die Milchmenge auf den Bedarf Deines Kindes einpendeln kann. Die Brust ist ein eher träges Organ, das sich nur langsam auf Veränderungen einstellen mag, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. In der ersten Zeit wirst Du wohl um das Ausstreichen (und wenn das gar nicht klappt, eben ein kurzes Anlegen) nicht ganz drumherumkommen, aber langfristig wird es auch ohne klappen. Wie lange es dauert, bis sich das bei einer einzelnen Frau eingependelt hat, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Du kannst im Moment ein wenig unterstützend eingreifen, indem Du die Brust anfangs immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichst oder anlegst, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du Dich wieder wohl fühlst. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Nach einiger Zeit wird es dann ohne Ausstreichen klappen. Lieben Gruß Biggi
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