Mitglied inaktiv
Hallo. Ich bräuchte mal wieder Euren/deinen Rat :-) Meine Tochter wird nächste woche 5Mon alt und wird nach Bedarf gestillt. Sie ist eine aufgeweckte, junge Dame, die alles in sich aufsaugt, was um sie herum geschieht. Meistens wird sie, wenn wir essen auch gerade gestillt, bspw zum Frühstück, bevor der große Bruder in den Kindergarten geht. Prinzipiell finde ich das klasse, weil alle zum Essen zusammen sind und sie auch direkt ißt/trinkt und Hunger hat, wenn es später mal Brei geben soll und wir auch essen. Sie ist schon seit mehreren Wochen äußerst aufmerksam, wenn wir essen und schaut sehr begierig. Seit einigen Tagen jedoch macht sie richtiggehend Theater bei mir auf dem Arm bzw Schoss, als wolle sie mein Essen haben. Sie reißt den Mund weit auf, wenn der Löffel mit ihrer Tbl. Zymaflour kommt und hätte gerne mehr. Leider verwehrt sie des öfteren auch die Brust. Am Tisch gehts gar nicht mehr, wenn wir essen. Und auch sonst läßt sie sich durch den kleinsten MUcks ablenken und läßt von der Brust ab. Sie trinkt tagsüber nur noch, wenn sie äußersten HUnger hat. Morgens nach dem Aufstehen, bevor es in den Kindergarten geht, trinkt sie keinen Schluck. Habe ich dann Termine, ist sie natürlich unterwegs total ausgehungert. Vor dem Schlafen gehen zum Einschlafen und nachts trinkt sie ohne Probleme. Habe bei ihren Bruder 6Mon voll gestillt, bevor ich mit Beikost angefangen habe, er hatte vorher auch keinerlei Interesse. Heute hat sie mir sogar mein Stück Apfel aus der Hand "gerissen" und in den Mund gesteckt und gelacht. Signalisiert sie, dass sie was anderes möchte außer MuMi? Wie soll ich mich verhalten? Dann hätte ich noch eine weitere Frage: Muss dem Mittagsbrei Öl und Vit.C zugegeben werden? Ich habe da so was in Erinnerung :-) Sorry, dass der Text etwas länger wurde. Danke und einen schönen Abend. Maria mit Sarah
Liebe Maria, es kann sein, dass dein Kind bereit ist für Beikost, aber der Stillstreik hat wahrscheinlich nichts damit zu tun. Deine Tochter beginnt sich mehr für ihre Umwelt zu interessieren und ist deshalb beim Stillen leicht ablenkbar. Mit rund fünf Monaten können die Katze die vorbeiläuft, eine Bewegung am Fenster, ein Geräusch aus dem Radio und viele andere Dinge so viel wichtiger sein als das Trinken an der Brust. Hier hilft es sich zum Stillen ganz bewusst in eine ruhige, eventuell abgedunkelte Umgebung zurückzuziehen. Das Mantra aller Eltern "es ist nur eine Phase" ist sicher hier auch anwendbar : ). Es kommt vor, dass Babys schlicht und ergreifend so aufgedreht sind, dass ihnen die nötige Ruhe fehlt, um gut an der Brust zu trinken. Sie wirken dann wie kleine Hektiker und ihr Verhalten führt gerne dazu, dass die Mütter hektisch werden. Deshalb ist hier das nächste Mantra der Eltern von großer Bedeutung "ich bleibe gaaaaaaanz ruhig". Mit Ruhe und Gelassenheit - so frau und man es schaffen, ruhig und gelassen zu bleiben - lassen sich diese Situationen immer noch am besten überstehen. Ob ein Baby bereit ist zur Beikost kannst Du an den folgenden Anzeichen erkennen: o es ist in der Lage aufrecht zu sitzen, o der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, o es zeigt Bereitschaft zum Kauen, o es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken und interessiert sich dafür, o es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt. Dies ist mit etwas einem halben Jahr das Fall, doch sollte sich niemals nur am Kalender, sondern wirklich am Kind orientiert werden. Wenn dein Kind diese Anzeichen zeigt, dann kannst Du ruhig mit der Beikost beginnen :-). LLLiebe Grüße, Biggi
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