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Hallo Biggi!!!! Ich stille meine Tochter jetzt 5 Monate voll und bisher hat auch alles gut geklappt. Tagsüber kommt sie alle zwei Stunden und nachts packt sie 6 Stunden und dann kommt sie wieder im 2 Stunden Rythmus. Seit 2 wochen kaut sie immer wie wenn sie ein Kaugummi im Mund hätte schaute dem Essen nach und seit einer Woche packt sie nachts keine 6 Stunden mehr sie schläft zwei bis drei am Stück und dann will sie wieder an die Brust, was mich auch eigentlich nicht stört allerdings ist es nachts mittlerweile so das es zu dauernuckeln ausartet. Sie schläft ne Stunde will wieder an die Brust dann mal wieder ne halbe Stunde. Meine Brustwarzen sind schon total Wund. Woran kann das liegen. Reicht ihr die Milch vielleicht nicht mehr und sollte ich ihr mal mittags Karotten oder so anbieten? Ich danke dir. eine total übermüdete Tina
? Liebe Tina, eine Erklärung für das Verhalten deiner Tochter könnte ein Wachstumsschub sein, eine andere, dass sie gerade zahnt und deshalb oft nach der Brust verlangt. Für das Zahnen könnte auch das Wundsein der Brustwarzen sprechen, denn in Verbindung mit dem Zahnen kommt es häufig zu einer Veränderung des Saugverhaltens und manchmal auch zu einer Veränderung der Speichelzusammensetzung, was leicht zu wunden Brustwarzen führen kann. Ehe Du jetzt mit Beikost beginnst, schau dir dein Kind in Hinblick auf die immer wieder erwähnten Kriterien für die Einführung der festen Nahrung an: • es ist in der Lage alleine aufrecht zu sitzen, • der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, • es zeigt Bereitschaft zum Kauen, • es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken, • es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen läßt. Übrigens wird dir die Einführung der Beikost keine Garantie für längere Stillabstände und auch keine Garantie für ruhigere Nächte bringen. Das Schlafverhalten eines Kindes hängt nicht so sehr mit der Ernährung zusammen, wie es immer wieder behauptet wird. LLLiebe Grüße Biggi
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