RESIKIMA
Hallo, meine Tochter, 3 Monate (geb 10.06.21 mit 3120gr und 48 cm) hat seit Beginn an Probleme beim Trinken. Inzwischen wiegt sie ca. 4,6kg und ist in meiner App auf der 4.Perzentile. An der Brust habe ich einen hohen Milchspendereflex. Sie verschluckt sich ständig und hat auch häufig Schluckauf am Tag. Nach ca 1 Monat haben wir nicht mehr per Brust gestillt, sondern die gesamte Muttermilch abgepumpt und geben sie ihr seit dem in der Flasche (Avent 2er Sauger) . Damit klappt es zwar auch nicht immer gut, aber manchmal (nach dem Aufwachen) doch und sie trinkt 70-100ml weg. An der Brust trank sie immer nur maximal 3 Minuten... Beim Kinderarzt und der Ostheopatin wurde sie untersucht. Auch eine Stillberatung hatte ich nun einmal da. Der Kinderarzt war immer sehr entspannt, was ihr Gewicht betrifft und meinte es passt alles, solange sie nicht abnimmt. Das ist auch noch nicht vorgekommen. Letzte Woche habe ich mit meiner Hebamme Kontakt aufgenommen. Diese meinte man muss nun doch etwas tun, da es zu wenig Gewichtszunahme ist. Daraufhin habe ich versucht PRE Milch zu geben. Da wir Eltern Allergievorbelastet sind und der Papa als Kind Asthma hatte, wurde die HA Milch empfohlen. Diese hat sie aber komplett verweigert. Habe es dann mit normaler PRE Milch (Aptamil) probiert. Diese habe ich jetzt zwei mal in geringen Mengen (50ml) gegeben. Vor zwei Tagen die zweite Portion. Seit dem hat sie keinen Stuhlgang. (vorher immer ca 3 mal täglich) Ich verstehe schon, dass es normal ist, wenn der Darm wieder ein neues Lebensmittel kennenlernt, dass es dann zu einer Umstellung kommt. Mache mir aber trotzdem deswegen Sorgen. Seit gestern schreit sie nur noch beim Füttern. Das mit der PRE Milch kann ich jetzt aber sowieso auch sein lassen, da ich Muttermilch übrig habe, wenn ich PRE Milch gebe und es also nicht an meiner Milchmenge liegt, sondern eher an ihrem generellen wenigen Trinken. Die Füttersituation war schon immer sehr stressig, aber jetzt ist es nochmal extremer geworden. Sie saugt an der Flasche gierig ca 3 mal an, schluckt einmal und schreit dann. Dann muss man sie wieder beruhigen und es geht die ganze Zeit so weiter bis man ihr mal 50 ml "hineingeprügelt" hat. Danach ist sie meist eine Zeitlang fröhlich und zufrieden, manchmal direkt auch wieder müde oder jammrig. Bäuerchen machen wir auch immer. Wir füttern ca alle 2-3 Stunden. Meistens eher nach dem Schlafen, damit es besser klappt. Das Kuriose ist nämlich, dass es nachts keine Probleme gibt. Sie schläft gut und trinkt im Halbschlaf willig die Fläschchen. Sie als Baby ist unglaublich aktiv und wild. Die Ostheopatin meinte für ihr Alter schon zu aktiv + am ganzen Nacken verspannt. Sie kuschelt nicht sonderlich gerne. Wenn man sie im Arm hält biegt sie sich häufig nach hinten weg, außer sie ist müde. Die Ostheopatin meinte das Wegbiegen kommt von den Verspannungen und verstärkt diese wiederum. Wir sollen sie immer möglichst in einer runden Haltung tragen. Ansonsten ist die Entwicklung denke ich normal, sie lächelt viel, macht erste süße Laute und fängt nun an nach Dingen zu greifen. Haben Sie noch einen Tipp wie wir mit der Füttersituation umgehen sollen? Und was sagen Sie zur Gewichtsentwicklung? Vielen Dank!
Liebe RESIKIMA, eine Mutter in meiner Gruppe hatte ein ähnliches Problem, dort hat eine Logopädin, die auf Schluckbeschwerden spezialisiert war, gut geholfen. Frag doch mal nach, ob Du einen Termin bekommst und sie Dir Tipps geben kann, wie Dein Kind auch tagsüber besser trinken kann. Es ist jetzt wichtig, dass Ihr schnell Hilfe bekommt, da die Situation ja für alle sehr belastend ist. Vielleicht solltest Du es auch noch mit anderen Saugern probieren, manchmal ist das wirklich die Lösung. Du solltest jetzt wirklich Hilfe suchen, da die Zunahme schon sehr grenzwertig ist. Es tut mir leid, dass ich aus der Ferne nicht mehr dazu sagen kann. Lieben Gruß Biggi
Miriam567
Hallo Resikma,wir hatten insofern eine ähnliche Situation,als dass wir anfangs versuchten zu stillen und ich dann abgepumpt habe und sie irgendwann aber auch sehr wenig (tlw mit ständigem nachdruck)nur um die 500 ml (im 3.monat..)getrunken hat.Sie liess sich auch eine Zeit lang ganz schlecht im Arm füttern. Was ich dann gemacht habe, ist dass ich sie wie bei der nachts im Halbschlaf gut angenommenen flasche mehrere Wochen immer am Einschlafen oder schon während des schlafens am Tag gefüttert habe im Liegen (die Physiotherapeutin gab das ok,natürlich auf eigenes Risiko,klär das mit deinen eigenen Therapeuten ab,musst schauen ob sie sich verschluckt).Das war wie ein Zaubertrick und hat wenigstens etwas Stress rausgenommen und die ml Zahl erhöht,habe sonst einfach nix reingekriegt in sie.Wir haben dann weiter Übungen mit Physio gemacht auch mit Schwerpunkt Beugung nach vorne..Stand jetzt trinkt sie meist immer noch nicht total "schön"aber jetzt fast doch nur noch im wachen Zuständen ,manchmal sogar 90 ml am Stück :) Vlt wäre das was.
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