Inkognito
Hallo🌞 Mein Baby kam am 19. Oktober zur Welt, ist also diese Woche acht Wochen alt. Er kam bei 33 + 6, ist also ein Frühchen. Ich kann ihn leider nur mit Stillhütchen stillen. Ich habe zwischendurch immer mal probiert ohne zu stillen. Das hat auch ab und zu geklappt, dies wollte ich weiterhin jeden Tag üben. Jetzt ist es allerdings seit einer Woche so, dass er nicht mehr richtig zieht, sprich, ich merke keinen Milchspendereflex mehr. Sowohl mit Stilhütchen als auch ohne, ich probier ohne Stillhütchen mittlerweile gar nicht mehr weil ich erstmal das folgende Problem hinbekommen will: Bis vor einer Woche habe ich immer richtig ein ziehen in der Brust gemerkt wenn er getrunken hat und die Milch kam schon getropft. Zudem waren meine Brüste vor dem stillen immer enorm prall und nachdem er getrunken hat, wurden sie eben ,, schlaff“. Nun sind sie aber immer ,,schlaff“. Jetzt nuckelt er ständig nur, beziehungsweise macht er die richtigen Bewegungen, also die richtigen Kieferbewegung auch bis hin zum Ohr, und ich sehe auch das Milch kommt, denn wenn ich den Nippel raus ziehe, befindet sich noch Milch im Stillhütchen und in seinen Wangen befindet sich Milch. Diese fließt dann raus wenn ich meinen Nippel rausziehe und alles ist nass. ich ziehe quasi den Nippel raus, er macht diese Mundbewegungen weiter und die Milch fließt aus seinen Wangen raus. Also er schluckt nicht mal das was im Mund drin ist. Dann ziehe ich den Nippel raus und gebe ihn den wieder. Dann zieht er vielleicht einmal richtig und dann fängt er wieder dieses nur leichte ziehen beziehungsweise nuckeln an. Das ist auch total unangenehm, weil er einfach nicht richtig zieht und es kitzelt mich. Er nimmt zwar zu, aber er kommt dafür auch jede Stunde oder fast aller 2 Stunden, das war davor, wo er richtig getrunken hat nicht so. Außerdem nimmt er nicht mehr so gut zu wie davor. In 9 Tagen hat er 160g zugenommen, vorher hatte er so viel in 5 Tagen. Zudem hängt er eben enorm lange am Nippel. Das mache ich nur, damit er überhaupt was trinkt, also davon auch, was im Magen landet. Andere Stillpositionen habe ich auch ausprobiert. Er hat es davor so gut gemeistert und richtig kräftig schön gezogen, was sich auch für mich sehr schön und rhythmisch angefüllt hat. Jetzt kitzelt es einfach nur und ist unangenehm. Und er hat auch offensichtlich richtig Hunger. Er nuckelt sich davor schon an den Fingern, sucht den Nippel etc. Ich nehme immer dasselbe Stillhütchen, also von der selben Marke. Meine Hebamme hat Osteopathie vorgeschlagen, und dort werden wir Montag anrufen. Ich kann mir nicht erklären, warum das auf einmal nicht mehr so gut klappt.
Liebe Inkognito, eine weiche oder nicht mehr tropfende Brust ist kein Hinweis auf zu wenig Milch. Es ist absolut normal, dass die Brust nach einiger Zeit wieder weich und bei manchen Frauen auch wieder kleiner wird und nicht mehr ausläuft. Das ist eher ein Zeichen, dass sich die Stillbeziehung eingespielt hat, aber nicht, dass die Milchmenge zurückgegangen ist. Auch ist es völlig normal, dass dein Kind nun langsamer zunimmt. Babys nehmen in Schüben zu und nicht linear und mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Gewichtszunahme. Die durchschnittliche Gewichtszunahme bei einem gestillten Baby beträgt in den ersten drei bis vier Monaten 150 bis 227 Gramm pro Woche, bei einem vier bis sechs Monate alten Stillkind beträgt sie noch 85 bis 142 Gramm wöchentlich. Das nimmt dann immer weiter ab, was verständlich ist, denn sonst wären unsere Babys irgendwann Riesen! Das durchschnittliche Längenwachstum bewegt sich bei etwa 1,27 cm pro Monat, und die Zunahme des Kopfumfangs liegt bei etwa 6,4 mm monatlich. Diese Angaben bedeuten aber auch nicht, dass jedes Kind kontinuierlich jede Woche diese Grammzahl zunehmen muss, sondern, dass im statistischen Mittel solche Werte erreicht werden. Achte einmal auf die folgenden Anzeichen bei deinem Baby: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, kannst Du sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, kannst du davon ausgehen, dass dein Baby auch satt wird. So kleine Babys wollen im Schnitt zwischen acht und zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden gestillt werden. Im Schnitt heißt, es gibt Babys die seltener nach der Brust verlangen (eher wenige Babys) und es gibt Babys, die häufiger an die Brust wollen (die Mehrzahl). Nun ist es jedoch nicht so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten trinkt und sich dann nach drei Stunden das nächste Mal rührt, sondern es kommt immer wieder zu Stillepisoden, die so ablaufen: das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken usw. Dieses Verhalten heißt Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys (und keinesfalls ein Einschlafproblem). Besonders gehäuft treten diese Stillepisoden am Nachmittag und Abend auf, wie überhaupt die Abstände zwischen den Stillzeiten im Verlauf des Tages immer kürzer werden. Dazu kommt, dass in bestimmten Altersstufen Wachstumsschübe zu erwarten sind, in denen die Babys manchmal schier ununterbrochen an die Brust wollen. Außerdem vermute ich, dass du einen starken Milchspendereflex haben könntest, mit dem dein Baby noch nicht zurecht kommt. Verschluckt sich dein Baby sehr leicht? Hast du den Eindruck, dass die Milch sehr rasch aus deiner Brust fließt? Fließt deinem Kind Milch aus den Mundwinkeln, weil es beim Schlucken nicht nachkommt? Ich freue mich auf deine Antwort, bis dahin einen lieben Gruß Biggi
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