Ruto
Hallo, Ich hatte hier schon einmal geschrieben. Es ging schon um die Vermutung, dass ich zu wenig Milch bilde, was sich in kürzester Zeit leider bewahrheitete. Meine Tochter hat (ab der 5./6. Woche) plötzlich innerhalb einer Woche gar nichts mehr zugenommen, die Woche zuvor nur knapp 130g. Das war der Punkt, an dem ich mit meinem Mann zugefüttert habe und eine Stillberatung eingeschaltet habe. Meine Tochter ist jetzt acht Wochen alt und ich bin mit verschiedenen Methoden (Abpumpen, Bockshornklee, Brustmassagen während Stillen, häufiges Anlegen. ...) am Wiederaufbau. Meine Schilddrüse ist wieder richtig eingestellt (womöglich die Ursache für die Probleme). Nach einer knappen Woche kamen Besserungen (von durchschnittlich 250ml Zufütterung mit Pre auf 140, vereinzelte negative Ausreißer), aber es ist ein mühsamer Weg. Die Stillberatung hat nun den Einsatz von Domperidon vorgeschlagen, um eine realistische Chance auf volles Stillen zu erhalten. Jetzt meine Frage: Wie realistisch ist es noch (Baby acht Wochen alt), die Milchbildung mit oben genannten Maßnahmen ohne Einsatz von Medikamenten anzuregen, sodass volles Stillen möglich ist? Die ersten sechs Wochen wären für die Milchbildung essentiell gewesen? Auf reine Flaschennahrung umsteigen möchte ich nicht, die nächsten vier Monate mehrfach täglich abzupumpen, um die aktuelle Milchproduktion beizubehalten, halte ich für den Alltag aber für nicht sehr praktikabel und dauerhaft umsetzbar. Deshalb ist es mir wichtig, langfristig zu einem vollen Stillen wie in den ersten vier Wochen zurückzukehren.
Liebe Ruto, leider ist es so: Zaubermittel, die die Milch einfach so fließen lassen, gibt es leider nicht. Auch das Medikament kann nicht auf Dauer die Milchmenge steigern. https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/domperidon/ Mehr dazu kann und darf ich nicht sagen, weil wir hier nicht medizinisch beraten dürfen. Bitte geh noch einmal zur Stillberatung und lass die Saugtechnik überprüfen und lass Dir das Wechselstillen erklären. Lieben Gruß Biggi
Ruto
Danke für die Antwort. Aber ist es möglich, die Milchmenge in der 10. Woche noch gravierend zu steigern oder nicht?
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