Mitglied inaktiv
Liebe Frau Welter? Nachdem ich dank dieses Forums und ihrer Unterstützung meinen Sohn trotz Vollzeitarbeit und einiger Abpumptiefs nun bis zum Ende des 6. Monats mit Muttermilch versorgen konnte, nun meine Frage(n) zur Beikost? Spricht etwas dagegen, meinen Sohn erstmal weiterhin ausschließlich zu stillen? Ich habe ihre Antworten zu vielen Beikostfragen bereits durchstöbert, sowohl die Punkte, die mir signalisieren, daß es an der Zeit wäre,mit Beikost zu beginnen als auch zum Thema Eisenmangel. Die von ihnen zitierten Studien weisen darauf hin, daß eine solche von vielen Seiten immer benannte Gefahr garnicht wirklich besteht. Mein Sohn ist Atopiker und durch mich sehr stark allergiegefährdet, kann noch nicht allein sitzen. Die abgepumpten Menge schafft er manchmal garnicht. Bei der U5 vergangene Woche hatte er 67cm und 7160 Gramm, auf der Kurve genau in der Mitte - also eigentlich ideal. Wir hatten vor zwei Wochen mal testhalber Pastinake gegeben und er hats auch ganz gut gegessen (bekam allerdings Pickel um den Mund, ob davon weiß ich nicht), aber erst danach laß ich hier zum Thema Beikost. Das empfohlene Buch hab ich bereits bestellt. Ich würde meinen Sohn sehr gern weiter voll stillen.
? Liebe Goldzöpfchen, Für den Beginn der Beikost bietet die Altersangabe `ab sechs MonateA einen Anhaltspunkt, doch es ist immer wichtig, nicht nur den Kalender, sondern auch das Kind anzuschauen. Es ist durchaus möglich, ein Baby deutlich länger als sechs Monate ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren, ohne dass es dabei zu Mangelerscheinungen kommt, doch die Initiative sollte immer vom Kind ausgehen. Ein Kind sollte einigermaßen ohne Stütze oder nur mit sehr wenig Unterstützung sitzen können, so dass es in der Lage ist, selbst Nahrung in die Hand zu nehmen und in den Mund zu führen (normale Entwicklung und gesundes voll ausgetragenes Kind, für frühgeborene oder kranke Kinder gelten andere Regeln). Wenn es Ihnen die Nahrung aus der Hand reißt und voller Begeisterung in den Mund steckt, dann ist sicher der Zeitpunkt gekommen, dass Sie ihm ergänzend zur Muttermilch auch andere Nahrung anbieten. Solange es aber (normale Entwicklung vorausgesetzt) nicht in der Lage ist, Nahrung selbst in den Mund zu stecken (u.a. weil es sich noch nicht alleine so aufrecht halten kann und beide Hände zum Abstützen braucht) ist es in aller Regel zu früh für Beikost. Schauen Sie auf Ihr Kind, es wird Ihnen schon zeigen, was es braucht. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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