Dezemberbaby
Liebe Beraterinnen, meine Tochter ist knapp 10 Wochen alt. Anfang dieser Lebenswoche reduzierten sich die Stillmahlzeiten von 12 auf 9-10 pro 24 h. Sie wirkte dabei weiterhin zufrieden, hatte drei sehr ruhige Tage mit deutlich mehr Schlaf als in den Wochen zuvor. Sie trinkt schon immer nur eine Seite und auch nur wenige Minuten (etwa 5). Am Mittwoch (vorgestern) hatte ich eine ambulante OP, sie bekam eine Mahlzeit abgepumpte Muttermilch (da hat sie nur ungefähr 50 ml getrunken!), 2 h nach dem aufwachen aus der Narkose habe ich dann wieder gestillt. Irgendwie ist seitdem eine Veränderung zu spüren: Sie trinkt wieder häufiger, wirkt unruhiger, trinkt auch beide Seiten, wenn ich sie anbiete. Sorgen macht mir, dass die Brust deutlich kleiner geworden ist und ich habe einfach den Eindruck, dass auch weniger Milch kommt. Zudem ist sie unruhig an der Brust, zieht an der Brustwarze, beißt manchmal auch zu. Ihr genaues Gewicht kann ich nicht sagen, aber wenn ich mich mit ihr auf meiner Personenwaage wiege, hat sie jetzt ungefähr 5 kg (bei Entlassung aus dem KH hatte sie 3100g, mit 5 Wochen waren es 4100g). Kann das Kleinerwerden der Brust, die Unruhe und dass sie auf einmal beide Seiten möchte auf abnehmende Milch hindeuten? Vielen Dank und liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe Dezemberbaby, es hat vermutlich mit der OP zu tun, sollte sich nach ein paar Tagen aber wieder eingependelt haben. Es ist nicht bedrohlich, wenn kurzzeitig einmal weniger Milch kommen sollte - dein Kind trinkt dann (das siehst du ja) häufiger. Gegen die Unruhe hilft Geduld seitens der Mama. Wenn du dich entspannst und zuversichtlich bist, wird sich das auch auf deine Kleine auswirken, denn deine Nervosität überträgt sich genauso auf sie. Darum ist es wichtig, dass ihr euch jetzt nicht gegenseitig verunsichert, sondern du als richtungsweisende Instanz das Signal gibst: Es ist alles gut, grad anders, aber wir schaffen das. Wenn sie am Montag noch immer ebenso unruhig sein sollte, melde dich bitte nochmal. Lieben Gruß, Kristina
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