Mitglied inaktiv
bis jetzt hat mit dem stillen alles supertoll geklappt..... aber jetzt muss/will ich unbedingt abstillen, am besten von heute auf morgen... ich bin psychisch krank und kam bisher ohne meine medikamente zurecht, aber mir geht es zunehmend schlechter und es ist wichtig dass ich bald meine medikamente wieder einnehmen kann... problem: meine rabea ist ein "echtes" stillkind, nimmt weder schnuller noch flasche... hab schon alles durchprobiert, sogar schnabeltasse.... ich kann nicht mehr, bitte um hilfe! karin
? Liebe Karin, gerade weil Sie psychisch krank sind, kann ich Ihnen nur dringend von einem plötzlichen Abstillen abraten! Abruptes Abstillen kann einen so massiven Einfluss auf den Hormonhaushalt der Frau haben, dass sich die psychischen Probleme extrem verschärfen und es ist sogar so, dass Abstillmedikamente (Prolaktinhemmer) in einer solchen Situation kontraindiziert sind. Es gibt auch bei den Phsychopharmaka Möglichkeiten, stillfreundliche Präparate einzusetzen. Ihre behandelnde Ärztin/Arzt kann sich in der entsprechenden Fachliteratur (dazu gehört NICHT die "Rote Liste") belesen und sich zusätzlich bei der Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie in Berlin Tel.: 030-30308111) informieren, welche Möglichkeiten einer stillfreundlichen Behandlung es gibt. Sowohl für Sie als auch für Ihr Kind ist ein allmähliches Abstillen - wenn überhaupt abgestillt werden muss - vozuziehen. Wenn Sie etwas mehr Freiraum für sich selbst brauchen, dann heißt dies keineswegs, dass Rabea unbedingt die Flasche oder eine Schnabeltasse annehmen muss. Lassen Sie sich einmal von einer Stillberaterin in Ihrer Nähe zeigen und erklären, wie ein Baby aus einem ganz normalen kleinen Becher trinken kann. Mit der richtigen Technik und etwas Übung ist die Becherfütterung nicht aufwändiger als eine Flasche zu geben. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Dazu brauche ich nur Ihren Wohnort mit Postleitzahl oder Sie schauen selbst unter www.lalecheliga.de nach, wenn Sie nicht öffentlich machen wollen, wo Sie leben. Denken Sie auch daran, dass Sie durch das Abstillen lange nicht die "Freiheit" gewinnen werden, wie es manche Menschen behaupten: Sie bleiben weiterhin Rabeas Mutter und Rabea braucht Sie, braucht den (Körper)Kontakt mit Ihnen und Ihre Nähe, Liebe und Fürsorge. Dies ist vollkommen unabhängig davon, ob Sie stillen oder nicht. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und hoffentlich Menschen, die Sie jetzt unterstützen, ohne zu werten, damit Sie den Weg finden, der für Rabea und Sie am besten ist. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo! Auch Medikamente bei psychischen Erkrankungen sind z.T. stillverträglich. Wenn Du genau schreibst, um welche Medikamente es sich handelt, kann Biggi nachschauen, ob das geht. Falls nicht, kann Dein Arzt sich mit der Embryonaltoxikologie in Berlin in Verbindung setzen (die Nummer bekommst Du auch von Biggi), die beraten Ärzte, welche Alternativen es gibt. Die Hormone beim Stillen wirken sich auf viele psychische Probleme positiv aus, so daß gerade abruptes Abstilen deine Probleme heftig verschlimmern kann. Deshalb wäre es wahrscheinlich geschickter, Medikamente zu suchen, die Dir helfen können uns sich mit dem Stillen vertragen. Alles Gute Martina A.
Mitglied inaktiv
hi martina... danke dir für deine antwort... wenn ich meine medikamente wieder nehmen werde, dann sind das neuroleptika die sich nicht mit dem stillen vereinbaren lassen, habe das damals schon bevor ich angefangen hab zu stillen mit meinem arzt abgeklärt... rabea würde davon schluckprobleme bekommen... und hinzu kommt noch der aspekt dass ich grad wegen der psyche endlich mal wieder zeit für mich brauche, rabea auch mal für ein paar stunden abgeben will (mag sich jetzt vielleicht egoistisch anhören?)... ich kann es mittlerweile nicht mehr ertragen dass sie spätestens alle 2-4 stunden an meine brust will auch nachts... ich muss mal wieder raus..... alleine! dass abruptes abstillen meine probs verschlimmern könnte kann ich mir zwar so ein bisschen schon vorstellen, dass das stillen aber im mom förderlich für mich sein soll auch nicht..... nicht mehr... karin
Mitglied inaktiv
Hallo Karin! Zu Neuroleptika in der Stillzeit gibt es nicht allzuviele Untersuchungen, besonders über Langzeitanwendungen. Daher wäre es tatsächlich sinnvoll, daß Dein Arzt sich mit der Berliner Stelle in Verbindung setzt. Jede frischgebackene Mutter wünscht sich sicherlich mehr Zeit für sich, da stehst Du nicht alleine. Je nach Kind läßt sich das aber auch mit Stillkindern organisieren, indem man abpumpt oder ausstreicht. Es gibt schließlich voll berufstätige Mütter, deren Kinder mit Mutermilch ernährt werden. Wenn Du Dich aber zum Abstillen entscheidest, dann laß Dir, Deinem Körper und deinem Kind Zeit. Deine Tochter wird weiterhin den Körperkontakt und die Nähe brauchen. Und Deine Brust braucht Zeit, um die Milchproduktion zu drosseln. Biggi wird Dir sicher Tips dazu geben. Alles Gute, wie auch immer Du Dich entscheidest, Martina A.
Mitglied inaktiv
hallo biggi... ich hab hier auch schon viel im forum gelesen von ihnen und ich bin auch nicht dafür von heute auf morgen abzustillen, aber in nächster zeit sollte es dann doch soweit sein, weil ich schlicht und ergreifend nicht mehr kann und nicht mehr will... ich werde das vorgehen in den nächsten beiden wochen sowohl mit meinem gynäkologen als auch meinem neurologen besprechen und an eine stillberatung hab ich auch schon gedacht und habe mir schon aus meiner umgebung ein paar telefonnummern notiert... und freiraum für mich bedeutet nunmal nicht nur 3 stunden sondern vielleicht auch mal einen ganzen tag und ich denke dass dann ich wieder mehr ruhe für rabea habe und ihr dann auch wieder mehr liebe und zuneigung geben kann als wie im moment... von dem her denke ich dass es der richtige weg ist... ich danke ihnen karin
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