Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn (wird in einer Woche 8 Monate) wird nur noch morgens gestillt - wobei ich nicht weiß, ob er überhaupt noch genug bekommt - außerdem hatte er an einem Tag auch mal nich so das Interesse daran. Jetzt will ich aber gerne abstillen - wie mache ich das am besten, ohne das ich eine Brustentzündung bekomme und ohne das mein Kleiner zu wenig bekommt oder darunter leidet? Zum abendlichen Milchbrei habe ich auch noch ne Frage und zwar mache ich den ab und zu selber aber jetzt habe ich schon oft gehört, das Babys unter 10Monaten oder sogar 1 Jahr keine Kuhmilch bekommen sollen... Wie kann ich am besten vorgehen? Vielen Dank Liebe Grüße Daiana
? Liebe Daiana, am einfachsten legen Sie immer kürzer an und bieten gleichzeitig etwas anderes in zunehmender Menge an. So können Sie das Stillen allmählich „ausschleichen" und sowohl die Brust als auch Ihr Kind können sich an die Veränderung gewöhnen. Falls die Brust zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wird häufig genug gestillt, dann muss keine andere Milchmahlzeit und auch kein Milchbrei gegeben werden. Wird seltener gestillt oder gar nicht mehr, bieten sich bis zum ersten Geburtstag entweder künstliche Säuglingsnahrung oder ein Milchbrei an. Auf „normale" Kuhmilch oder Kuhmilchprodukte sollte möglichst in den ersten zwölf Monaten verzichtet werden. Milchbrei kann auch aus Muttermilch oder mit künstlicher Säuglingsnahrung zubereitet werden. Viele weitere Tipps rund um das Thema Beikost findest Du in dem Infoblatt „Babys erste feste Nahrung", das Sie bei jeder LLL-Stillberaterin, der La Leche Liga oder im Stillshop auf dieser Seite bekommen können. Die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. hat einen guten Ratgeber für die Ernährung im Babyalter herausgegeben. Allerdings wird dort noch Vollmilch ab dem sechsten Monat empfohlen. Er heißt „Gesunde Ernährung von Anfang an" und kann bei der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 222, 20099 Hamburg bestellt werden. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo nochmal! Irgendwie mache ich mir Gedanken, das mein Sohn vielleicht zu wenig Milch bekommen könnte, da ich ihm morgens nur eine Brust gebe und am vormittag etwas Obstmus. Zwischendurch habe ich ihm 1-2 mal beide Brüste gegeben aber da ich abstillen will - jetzt wieder nur eine. Ich habe ihn hier zuhause so gut wie nie gewogen, da er immer prächtig gedie! Er dreht auch selbst den Kopf von der Brust weg oder spielt mit ihr oder beißt darauf - hat er dann keinen Hunger mehr oder kommt zu wenig Milch? Danke Gruß Daiana
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