blah
Meine Tochter ist vor einem Monat 2 geworden und da habe ich die bis dahin existenten Stillmahlzeiten (morgens, abends, nachts 3-5x) stark reduziert. Sie bekommt jetzt nur noch abends ein paar Schluck. Ich habe den Eindruck, die Menge ist stark zurückgegangen. Beabsichtigt war nur das Abstillen nachts, aber da sie morgens so voller Energie ist, stürmt sie so schnell aus dem Bett, dass ich ihr nicht wegen Stillen nachlaufe. Problem: Seitdem (inzwischen mehr als ein Monat) habe ich fast täglich Kopfschmerzen und eine wahnsinnige Wut im Bauch, fast ganztags. Ich bin extrem aggressiv, kann mich nur noch mühsam unter Kontrolle halten. Ich bin eher der ausgeglichene Typ und während der Stillzeit war ich wirklich "zen", völlig ruhig. Es geht mir echt dreckig... Frage: sind meine Sypmtome möglicherweise vom Abstillen? Kann ich da etwas dagegen tun? Und: Wie lange dauert es bei 1x Stillmahlzeit pro Tag, bis die Milch komplett versiegt? Kann ich davon ausgehen, dass das von sich aufhört, oder muss ich den letzten Schritt des kompletten Abstillens aktiv einleiten? Lieben herzlichen Dank, auch für die bisherige HIlfe!
Liebe blah, ja, das kann mit dem Absinken des Prolaktinspiegels zusammenhängen, aber auch damit, dass nun die Ruhepunkte am Tag, nämlich das Hinsetzen oder Hinlegen mit dem Kind zum Stillen, weggefallen sind. Viele Menschen unterschätzen, wie viel zusätzliche Erholungspausen eine stillende Frau einfach dadurch bekommt, dass sie sich mit dem Kind zum Stillen hinsetzt oder hinlegt. Von einem Energieschub durch das Abstillen habe ich jedenfalls noch nichts gehört. Vorsichtshalber würde ich jedoch von der Ärztin/Arzt abklären lassen, ob nicht doch etwas anderes hinter den Kopfschmerzen und der Agressivität steckt. So lange die Brust stimuliert wird, wird auch Milch gebildet, es gibt Frauen, die jahrelang nur noch einmal täglich stillen. Bis die Brust nach der Stillzeit wieder vollkommen inaktiv ist, vergehen Wochen und Monate und bei manchen Frauen sogar Jahre. Wenn jedoch die Brust in geringem Maße weiterhin stimuliert wird – eventuell auch durch Massage oder beim Liebesspiel – kann die Milchbildung praktisch „auf ewig“ in geringem Maß aufrecht erhalten bleiben. LLLiebe Grüße Biggi
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