Sternenschnuppe
Hallo In 6 Wochen endet meine offizielle Elternzeit beim Hauptarbeitgeber. Aus gesundheitlichen Gründen werde ich die Stelle nicht mehr antreten können. Eine mögliche Versetzung lehnt der AG ab. Nach ausführlichen Gesprächen mit dem Arbeitsamt soll ich mich krank melden, und dann nach zwei Wochen gesundheitsbedingt kündigen. Ich bin seit über 10 Jahren im Unternehmen. Keine Sperre und das Arbeitsamt möchte mir eine Umschulung finanzieren. Nun möchte mein AG dass ich noch in der Elternzeit Schulungen zur Einarbeitung besuche, Gespräche führe etc. Darf er das, oder muss ich erst mit Ablauf der Elternzeit zur Verfügung stehen ?
Hallo, erst mit Ablauf der Elternzeit. Das ist eine Frage der Zumutbarkeit. Kurze einzelne Gespräche werden möglicherweise zumutbar sein, mehr jedoch nicht. Liebe Grüße, NB
SumSum076
Während der Elternzeit musst du nicht zu den Schulungen gehen! Und wenn du eh kündigen willst, würd ich sie auch nicht machen. Zu Gesprächen (wie es weiter gehen soll) sollte man schon gehen. Dort könnte man auch schon sagen, dass man kündigen will. Der Arbeitnehmer kann auch schon während der Elternzeit die Kündigung überreichen (verstehe das Spielchen mit dem Krankschreiben nicht). Gruß Sabine
Sternenschnuppe
Ich kann aus gesundheitlichen Gründen ( Attest vorhanden ) in der alten Abteilung nicht mehr arbeiten. Ein Wechsel ist firmentechnisch möglich, verweigert der AG aber. Vermute weil er sauer ist, da ich fehlenden Lohn vorm Arbeitsgericht klären ließ :-) Dies einzuklagen wäre laut Arbeitsamt eine Option, langfristig aber auch keine Lösung. Daher rieten sie mir das Arbeitsamt das mit der Krankmeldung ( volle Zahlung durch AG ) , dann eigene Kündigung aus gesundheitlichen Gründen zur Kündigungsfrist und dann würde die Umschulung beginnen.
Mitglied inaktiv
Naja, mit Umschulung und Arbeitsamt habe ich so meine Erfahrungen. Mein Fazit, nicht drauf verlassen. Die Umschulungen beginnen seltenst pünktlich zu den Terminen, eigentlich kenne ich keien die mal wirklich zum Termin gestartet hat. 3 Monate und länger verschieben die gerne mal. Und wehe man macht dann vorher noch an irgendwelchen Maßnahmen mit.... Mein Lebensgefährte hat so das Recht auf die Umschulung verwirkt, weil er vorher - vom Amt empfohlen und angefordert - eine feststellungsmaßnahme mitgemacht hat. Ende vom Lied, er fiel durch die Quotenregelung und damit war der fest !!! zugesagte Umschukungsplatz futsch. Hätte er nicht daran teilgenommen und die 6 Monate Wartezeit (obwohl vorher sogar termingerecht gekündigt) zuhause abgesessen, wäre er automatisch drin gewesen. Seidem lasse ich mir alles von denen schriftlich mit fester Terminzusage geben.
Sternenschnuppe
Das ist alles schriftlich vorhanden. Es geht definitiv im November los. Muss dazu sagen dass der AG auch sehr bekannt ist und sich offenbar sehr oft vor Gericht befindet.
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