Mitglied inaktiv
Hallo, gibt es eigentlich irgendwelche Regeln, die eine Arbeitnehmerin davor schützen, durch die Elternzeit finanzielle Nachteile bei der Abfindung zu haben? Hier ein bisschen Kontext: Meine Firma hat etwa zum Zeitpunkt der Geburt meines Sohnes ihr operatives Geschäft aufgegeben (hat aber noch ca. 20 Mio auf der Bank, die jetzt von 4 verbliebenen Mitarbeitern verwaltet werden). Zu diesem Zeitpunkt und bei allen vorangegangenen Entlassungswellen haben alle "freigesetzten" Mitarbeiter relativ großzügige Abfindungen erhalten. Diese Abfindungsregelung war jedoch nur für ein Jahr garantiert. Wenn meine Eltenrzeit nächstes Jahr ausläuft, wird es keinen Arbeitsplatz mehr geben, an den ich zurückkehren kann. Mit der großzügigen Abfindung (in meinem Fall ca. 20kEUR) kann ich aber wohl auch nicht mehr rechnen. Lohnt es sich da, einen Anwalt einzuschalten oder habe ich eh keine Chance? Herzlichen Dank Andrea P.S. Für alle, die sich fragen, warum ich überhaupt Elternzeit eingereicht habe: Ich wollte Eltern_teil_zeit haben, i.e. ca. 20% bei der englischen Tochter, die noch ein Jahr weiter operativ war, arbeiten (wie mir das mündlich in Aussicht gestellt worden war), aber das hat nicht geklappt.
Hallo, mwenn Ihnen der AG währende der EZ kündigt, weil der Betrieb aufgelöst wird (Zustimmung Aufsichtsbehörde) erhalten Sie auch eine Abfindung wie die anderen. Gruß, NB
Mitglied inaktiv
Danke für die Auskunft. Aber mein AG hat mir in der Garantiefrist der Abfindung eben nicht gekündigt (um die Garantie und den Aufwand der Genehmigung zu umgehen). Nach der EZ wird er mir kündigen müssen, weil er mir keinen Arbeitsplatz mehr bieten kann, aber dann voraussichtlich zu ungünstigeren Konditionen als bei allen vorher Gekündigten. Oder habe ich auch dann irgendwelche Rechte auf die Abfindung wie die anderen?
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