Henkichen14
Hallo. Meine Tochter wird Ende März 7 Monate alte. Seit sie 6 Monate alt ist bekommt sie zum Mittag Brei. Bis jetzt immer Pastinake (selbst gekocht). Seit Anfang Februar geht sie in die Krippe (hier in der Schweiz ist das leider so früh) dort bekommt sie abgepumpte Muttermilch (ca. 300 ml kriege ich zusammen über den Tag), Mittagsbrei und wenn sie nicht satt ist noch ein Fläschchen Aptamil HA 1. Den Brei ist sie mal Besser und mal schlechter. Nun frage ich mich ob sie auch richtig satt wird, weil sie in der Nacht noch 2-3 mal die Brust verlangt. Nicht immer zum Trinken manchmal auch nur zum Nuckeln. Macht es Sinn schon weiteren Brei einzuführen obwohl sie nicht so gut isst oder auf ein Abendfläschen zuwechseln? Was raten Sie? Freundlichen Gruss
Doris Plath
Liebe „Henkichen14“, wichtig ist, dass Ihre Kleine lernt beim Mittagessen sich satt zu essen und dabei nicht „nur“ Gemüse bekommt, sondern eine Mahlzeit, die Gemüse und Fleisch enthält. Gemüse alleine hält nicht lange vor und kann ein Milcheinheit nicht ersetzen. Damit Ihr Schatz einmal nachts ohne zu essen durchhält, muss sie sich natürlich tagsüber ausreichend satt essen (können). In diesem Alter passiert das in der Regel über 2-3 feste Beikostmahlzeiten. Das heißt, mittags ein Menü aus Gemüse und Fleisch, abends ein Milchbrei und je nach Reife und Entwicklung langsam nachmittags ein Obst-Getreide-Brei. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, abends weiterzumachen. Bleiben Sie auch mittags konsequent am Ball. Das nächtliche Trinken oder Nuckeln muss – wie Sie selbst schon schreiben – nicht zwangsläufig nur der Ernährung dienen. Vielmehr ist es ein vertrautes Ritual, das Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Gerade wenn Ihre Kleine nun den Schritt in die Krippe gemacht hat, gibt es hier bestimmt viel zu schmusen, auch nachts. Gehen Sie jetzt ruhig einen Schritt weiter. Viel Freude beim Löffeln wünscht Doris Plath
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