Dani29
Hallo liebes Expertenteam. Vor Ca. 7 Wochen habe ich meinem Sohn (jetzt 7 monate alt) auf Anraten unseres Kinderarztes zum ersten mal drei gefüttert. Es hat fast zwei Wochen gedauert bis er was drin behalten hat. Er ass dann ein paar Tage lang immer so Ca 40 g und ich habe ihn dann im Anschluss gestillt bis er satt war. Nach weiteren 10 Tagen haben wir Gemüse-Kartoffel eingeführt, wobei sich die gegessene Menge nicht geändert hat. Ein paar Tage später kam dann das Fleisch dazu. Vor 14 Tagen hat er am Abend griessbrei mit Apfel bekommen und verputzte bereits am dritten Abend 140 g. Am Nachmittag bekommt er früchtebrei mit zwieback. Wir haben ihn bisher in der babyschale gefüttert. Dort passt er aber nicht mehr richtig rein. Daher sitzt er schon in den paar Minuten im Hochstuhl. Seitdem klappt's mit dem Essen immer schlechter. Egal welche Gemüse Sorte oder Hersteller ich ihm gebe, er probiert und verzieht dann sein Gesicht. Dann ist es eine echte Geduldsprobe überhaupt ein paar Löffel in ihn hinein zu bekommen. Selbst beim abendbrei, den er so mochte, ist es schwieriger geworden und er ist nur noch die Hälfte. Wie kann ich ihm das Essen schmackhaft machen, ich will ihn dich nicht zwingen müssen. Ich würde nur gerne irgendwann mal abstillen, zumindest tagsüber.
Doris Plath
Liebe „Dani29“, haben Sie Geduld. Ihre letzten Sätze haben mir wichtige Hinweise geliefert. Ihr Kleiner spürt, dass da ein Umbruch stattfinden soll und die Mama ihn zumindest tagsüber abstillen will. Ihr Schatz merkt ganz genau, dass Mama da etwas von ihm will und sich sehnlichst wünscht es würde beim Essen besser vorangehen. Wenn Sie entspannt und mit Freude ans Essen gehen, wird Ihnen über kurz oder lang auch Ihr Junge wieder so entgegen kommen. Mama und Baby sind immer ein Wechselspiel. Geben Sie also nicht auf, auch wenn es im Moment so aussieht als würde gar nichts weitergehen. Was diesen Prozess hemmt, sind Druck oder Stress. Ihr Kind spürt Ihren innigen Wunsch es möge doch endlich mehr essen. Versuchen Sie für einige Zeit den Druck vollkommen heraus zu nehmen. Probieren Sie mal folgendes: wenn Ihr Kleiner nicht weiter essen wollen, machen Sie ein Päuschen und geben dann anstelle der Milch wieder den Brei. Ruhig auch mal ein bisschen den Hunger zum Gehilfen nehmen. Ansonsten glaube ich, dass Sie viel, viel gelassener ans Essen herangehen sollten. Und dass der Appetit der Kleinen mal schwankt oder die Beikost wieder etwas abrutscht, das ist normal. Hier geht es nicht immer nur gerade vorwärts. Entwicklungsschübe, kommende Zähne, kleine Infekte etc., schlagen sich beim Appetit nieder. Diese Phasen kommen und gehen. Es gibt Kinder, die man ans Essen locken kann, wenn man sie bei ihrem Forschungsdrang packt. Geben Sie Ihrem Jungen doch auch mal etwas fingerfood „auf die Hand“ bzw. ins Schälchen. Gedünstete Gemüsestückchen und Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln bieten sich hier gut an. Auch ein Löffel in der Hand kann das Gefühl der großen Selbstständigkeit zur Folge haben und die Kinder zum Essen anregen. Alles ganz spielerisch. Auch wenn er davon zunächst wenig isst, die Menge wird mit der Zeit mehr werden. Bestimmt. Wichtig: setzten Sie sich mit an den gemeinsamen Esstisch. Ohne Ablenkungen und mit Zeit fürs Essen. Leben Sie Ihrem Kleinen als Vorbild Freude am Essen vor. Besetzen Sie das Essen positiv. Freude und gute Vorbilder sind die besten Appetitbringer. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Jungen noch viel Freude beim Essen! Doris Plath
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