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Liebe Birgit, liebe Mütter, meine tochter wird am 6.12 10 Monate alt – und ich muss sagen, dass dass mit dem Essen teilweise echt schwierig ist. Dieser Ablauf (mittags Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, nachmittags Getreide-Obst, abends Milchbrei) habe ich brav versucht – mit wenig Erfolg: Fertige Mittagsmenüs mit Fleisch lehnt sie nach ein paar Löffeln katergorisch ab (ich habe sämtliche Marken und Variationen versucht!) . Problem: Sie mag irgendwie kein Fleisch – isst am liebsten Kürbis mit Reis oder Gemüse-Hirse-Brei von Alnatura… Jetzt habe wir ungefähr folgenden Tages-Essens"plan" – meine Frage: Ist das – was Nährstoffe, Kalorien usw. ok? Sie schläft übrigens prima durch – habe also nicht den Eindruck, dass sie nachts Hunger quält… Morgens: ca 6.30 Uhr 230 ml HA2 Vormittags: ca 9.30 eine Scheibe Vollkornbrot (vom Biobäcker mit u.a Hirse) mit Butter, ca. halbes Glas Birne, Stück Banane Mittags: ca. 13.00 Kürbis-Reis Brei oder Hirse-Gemüse-Brei (oft auch nur ein halbes Glas, andere Mischungen mag sie jedoch nicht) dazu versuche ich ihr immer noch ein bisschen Fleischzubereitung (von Hipp) "unterzujubeln". Wenn ich das Gefühl,hab, sie hatte echt zu wenig – gebe ich ihr noch ein Butterbrot (isst sie immer gerne)! Ist das O.K? Nachmittags: ca 16.00 Uhr Getreide-Obst-Brei aus dem Glas (oft nur halbes Glas), dann ist sie manchmal noch Banane oder babykeks dazu (wenns wieder nur ein paar Löffel waren…) Abends: Abendbrei? Eine Katastropge – wenn sie müde ist, hats mit dem Löffel absolut keinen Sinn mehr – ich habe viele Milchbrei-Variationen versucht. Also gibts wieder 230 ml HA2-Milch, in die ich ca. 5 Löffel Hirsebrei gebe (so doch so viel Eisen haben, oder?) meine Frage: Reicht das? Cecily ist gut drauf und proper – meine Sorge ist aber weniger, dass sie verhungert, sondern das das vielleicht der Anfang eines "komplizierten" essverhaltens sein könnte und vielleicht mal ein größeres Problem werden könnte ? Was meinst Du( meint Ihr?
Hallo Cecily was du beschreibst, beklagen viele Mütter. Je weniger Gedanken du dir machst, desto unkomplizierter wird sich deine Tochter in Essensangelegenheiten entwickeln. Was deine Tochter so verputzt, ist nicht wenig. Je mehr sie zu einer Mahlzeit ass, desto kleiner fällt eben die nächste aus. Abends ist sie vielleicht einfach noch satt. Das Experimentieren mit versch. Breisorten bringt nichts. lass das Butterbrot am Mittag weg und sie wird mehr Obstbrei essen. Lass die Babykekse weg, wenn sie nicht den Brei gegessen hat. Gibst du Öl in den Mittagsbrei? Und jetzt kannst du auch mit der Familienkost beginnen. Vielleicht schmeckt ihr diese besser. Nimms leicht, wenn sie nichts will, dann zwinge die bitte zu nichts. Gruss Birgit
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