AnnaC
Hallo Birgit, ich habe jetzt zwei Tage mal Beikost (Karotte in Eiswürfelformat) für meine 5,5monatige Tochter ausprobiert. Nach diesem Versuch errechnet sich eine geschätzte Tonne Karotten für etwa 500g tatsächlichen Breigenuß über Tochters Magen. Sprich: mehr als ein halber Löffel Brei wanderte nicht in den Mund, sondern wurde großzügig auf Nase, Augen, Ohren, Haare, Brust, Beine und Bauch aller Anwesenden verteilt. Noch ist mir das ja wurscht, ich stille ja. Aber wie bekomme ich denn auf Dauer mein Kind groß?
Hallo AnnaC das Füttern von Beikost erfordert Geduld und Beharrlichkeit und ganz viel Liebe :-). Wenn du jeden Tag einen Löffel mehr, oder ein halbes Löffelchen mehr gibst, so summiert sich das bald. Für dein Baby ist die Art der Nahrungsaufnahme noch vollkommen neu und das Essen lernen mit einem Löffel funktioniert anders als das gewohnte Saugen. Der Brei ist viel fester und das Schlucken müssen die Kleinen lernen, weil sie einen Reflex* haben, der dieses Schlucken zunächst noch verhindert. Diesen Reflex muss dein Baby überwinden. Beim manchen Babys geht das schnell, bei manchen Babys hilft nur Abwarten und die Beikost in ein paar Wochen erneut zu starten. Bestimmt hilft dir auch folgender Text weiter: http://www.rund-ums-baby.de/ernaehrung/erster-brei_lernprozess.htm http://www.rund-ums-baby.de/ernaehrung/erster_brei.htm Versuche dein Baby möglichst immer zur gleichen Zeit, am gleichen Ort mit dem gleichen (natürlich immer frischen) Brei zu füttern. Auch der Löffel kann fürs Essen von Bedeutung sein. Im Handel gibt es viele Variationen an Plastiklöffeln, die das Löffeln erleichtern. Besonders die ganz flachen Löffelexemplare sind hilfreich, weil der Brei ganz leicht von der Fläche abrutscht. Also dann Viele Grüße Birgit Neumann * Dieser Reflex in den ersten 4 Monaten stark ausgeprägt. Dieser Reflex lässt immer weiter nach.
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