Wie reagieren auf plötzliche Verlustangst

Dipl.-Soz.päd Sylvia Ubbens Frage an Dipl.-Soz.päd Sylvia Ubbens Diplom Sozialpädagogin

Frage: Wie reagieren auf plötzliche Verlustangst

Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und seit 1,5 Jahren in Vollzeitbetreuung (Kita und Nanny von 9-18 Uhr) da mein Mann und ich beide berufstätig sind. Am Abend und an den Wochenenden nehmen wir uns dann umso mehr Zeit um mit ihm Sachen zu unternehmen und mit ihm zu spielen etc. Seit ungefähr einem Monat hat sich der Kleine verändert. Er ruft immer 'Mama Mama', weint schrecklich wenn wir ihn in der Kita abgeben wollen, klammert sehr, etc. Die 'Mama Mama' Phase - und damit verbunden das Ablehnen von Papa, Oma, Opa etc kann er mir nicht erklären und wenn ich ihn frage wieso weint in der Kita sagt er mir dass er denkt ich/wir kommen nicht wieder. Ich beziehe das natürlich sofort auf meine Berufstätigkeit und bekomme ein schlechtes Gewissen. Können Sie mir evt ein paar Tipps geben wie ich ihm (und auch mir) helfen kann aus der Situation herauszukommen? Ich weiss nicht inwiefern das wichtig ist - ich bin im 7ten Monat mit unserem zweiten Kind schwanger, er scheint sich aber eher darüber zu freuen. Ich mache mir hingegen eher Sorgen wie es sein wird, auch wenn ich dann mehr zu Hause bin. Besten Dank

von moskaumama am 30.01.2014, 00:28



Antwort auf: Wie reagieren auf plötzliche Verlustangst

Liebe Moskaumama, die meisten Kinder haben Phasen, in denen Sie mehr Zeit mit Mama oder Papa verbringen möchten. Sie haben ein größeres Nähebedürfnis. Meist dauert diese Phase ein paar Wochen und geht von selbst vorbei. Lassen Sie alles so weiter laufen wie bisher. Geben Sie ihm durch die bekannte Struktur Sicherheit. Nehmen Sie ihn nach der Kita/Nanny noch einmal mehr in den Arm und haben Sie ein wenig Geduld. Schon bald wird diese Phase vorbei sein. Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 30.01.2014



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