Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Weinen - Trotz?

Frage: Weinen - Trotz?

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Liebe Frau Schuster Vor etwas mehr als einem Monat hatte ich geschrieben, weil meine Tochter nicht mehr schlafen wollte. Dann sind wir auf Ferien gefahren und seit wir zurueck sind ist das Schlafen kein Problem.Jetzt geht es aber mit was Neuem los. Ich bin wieder mal ganz fertig. Heute war wieder mal so ein Morgen. Meine 2 jaehrige Tochter ist weinend aufgewacht. Ich habe sie zu mir gerufen. Nach ein paar Minuten kam sie. Sie war ganz nass also habe ich sie schnell umgezogen und wir haben dann nocht gekuschelt und gebloedelt bis wir aufstehen mussten. Dann ist sie auf einmal wie verwandelt gewesen und hat nur noch geweint. Sie wollte nur getragen werden, was aber nicht sein kann, da ich in der 29. SSW bin. Also halte ich sie fuer ein paar Minuten und moechte dann Fruehstueck vorbereiten. Dann geht das Geheule weiter. Ich habe ihr einfach klipp und klar in strengem Ton gesagt, dass ich hungrig bin und jetzt etwas essen werde. Dann hat sie auf meinem Schoss ein Brot gegessen. Danach zieht sie sich ihre Weste aus. Ich biete ihr eine andere Weste an. Gebruell.... Da habe ich sie nur noch angeschnauzt und gesagt, dass mir ihr benehmen reicht und, dass sie ihre Weste anziehen muss und wir losziehen muessen. Mir geht es fuerchtelich auf die Nerven, dass fast jeder Morgen so endet. Ich muss in die Arbeit und plane genug Zeit um einen gemuetlichen morgen mit meiner Tochter zu verbringen. Seitdem sie sich aber so auffuehrt komme ich immer zu spaet und bin dann ganz frustriert. Ist es einfach eine Phase, die wir durchstehen muessen? Haben Sie vielleicht Tipps wie ich solche Situationen vermeiden kann? Diese Dinge passieren auch tagsueber. Obwohl meine Tochter schon lange ganztags in den Kindergarten geht, habe ich fuerchteliche Gewissensbisse ob ihr das nicht zu viel ist. Wie soll ich mich verhalten um eben nicht mehr die Geduld zu verlieren und das Gefuehl zu haben, dass ich immer mit meiner Tochter streite? Vielen Dank fuer ihre Tipps


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Hallo Inge Nehmen Sie Ihre Tochter in einem ruhigen Moment ganz liebevoll in den Arm und erklären Sie ihr, dass Sie im Moment ganz besonders genervt sind, weil der Bauch immer dicker wird, Sie sich deshalb nicht mehr so gut bewegen können und auch häufiger nicht gut schlafen können. Bitten Sie Ihre Tochter, Ihnen zu "helfen", indem sie Ihnen zeigt, dass sie bald die "große" Tochter ist. Legen Sie die Bekleidung schon abends zurecht, damit Sie morgens noch genügend Zeit haben um miteinander zu kuscheln. Lassen Sie sie bei der Zubereitung des Frühstücks helfen und loben Sie sie entsprechend. Ein Lob regt bekanntlich zu weiterem, selbständigen Tun an und lässt ein Weinen in Vergessenheit geraten. Zuviel wird Ihrer Tochter im Moment nicht der Besuch der Kita sein, auch nicht Ihre Schwangerschaft und auch nicht ihr etwas gestresstes Verhalten. Ihr wächst -wahrscheinlich wie Ihnen selbst auch- Alles zusammen im Moment ein wenig über den Kopf, sodass sie sich weinend, weil Hilfe suchend- an ihre vertrauteste Bezugsperson wendet. Denken Sie daran, dass zumindest dieser "Spuk" in ein paar Wochen vorbei sein wird. Versuchen Sie, die Dinge gelassener zu sehen. Ihre Ruhe wird sich auf Ihre Tochter übertragen.- Halten Sie durch und: bis bald?


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