Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Kindergarten; auch Erfahrungen anderer Mütter?

Frage: Kindergarten; auch Erfahrungen anderer Mütter?

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Hallo an Frau Schuster und alle anderen Mamas und Papas, ich arbeite an zwei Tagen in der Woche von zu Hause aus. In dieser Zeit wird unser Sohn bei uns daheim von einer Kinderfrau betreut, mit der er sich gut versteht. Wir wollen, dass unser Kleiner ab Herbst (dann ist er 2 Jahre und drei Monate alt) an diesen beiden Tagen den Kindergarten ganztags, an den übrigen Tagen der Regelmäßigkeit halber halbtags besucht. Wie viel Stunden Kindergarten sind üblicherweise für so einen kleinen Wurm pro Tag empfehlenswert, sind sieben Stunden zu lang oder ist das noch o.k.? Ich weiß, dass da wahrscheinlich keine pauschalisierenden Antworten möglich sind, aber vielleicht gibt es da Erfahrungswerte. Ab wann kann man einem Kind zumuten, einen Kindergarten 10 Stunden zu besuchen (kürzer würde nicht gehen, wenn ich nach dem Erziehungsurlaub wieder vollzeit arbeite)? Vielleicht klingt meine Frage ein bisschen komisch, aber irgendwie habe ich kein so gutes Gefühl bei der Vorstellung, dass meine Maus ab dem 3. Lebensjahr jeden Tag zehn Stunden im Kindergarten ist, aber vielleicht mache ich mir ja umsonst Sorgen? Viele Grüße Ute P.S. Wir haben zu der Kinderfrau nur wegen unseres Sohnes Kontakt (ist keine Bekannte, Verwandte oder Freundin von uns), so dass er sie nicht mehr sehen würde, wenn er in den Kindergarten geht. Ist so eine Trennung für ein Kind in dem Alter problematisch, weil er ja doch eine gewisse Beziehung oder Bindung zu ihr aufgebaut hat?


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Hallo Ute Vielleicht ist es Ihnen möglich, die Bindung zur Kinderfrau langsam abzubauen und den Aufenthalt im Kindergarten behutsam zu steigern? Kann Ihr Sohn nicht vielleicht anfangs den Kiga nur vormittags an den Kinderfrau-freien Tagen besuchen, bis er sich dort eingewöhnt hat und zufrieden zu sein scheint? Vielleicht ist die Kinderfrau auch grundsätzlich bereit, Ihren Sohn vom KiGa abzuholen und zu betreuen, nachdem er sich dort den Vormittag aufgehalten hat? Gleich eine Betreuungszeit von 10Std. anzustreben bedeutet für die Kleinen doch eine erhebliche Umgewöhnung!- Um Ihrem Sohn langfrisig Zufriedenheit zu verschaffen und um Ihnen ein entspanntes Arbeiten ohne Gewissensbisse zu ermöglichen, sollten Sie immer daraf achten, dass Ihr Sohn einen zufriedenen Eindruck macht. Je langsamer Sie ihn an Veränderungen in seinem gewohnten Tagesrhythmus gewöhnen, umso wohler wird er sich später auch bei einer 10 Std. "Außer-Haus-Betreuung" fühlen. Liebe Grüße und: bis bald?


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