Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster, meine Tochter ist inzwischen 10 Monate alt und hatte vor ca. 8 Wochen das 3-Tage-Fieber. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie tagsüber immer allein in ihrem Bettchen geschlafen. Nachts habe ich, da sie immer noch 1x pro Nacht gestillt wurde(bei ihr im Zimmer) mit ihr zusammen auf einem großen(1,68m) Schlaf-sofa geschlafen. Während des Fiebers ist sie oft auf dem Arm eingeschlafen und hat dies nun auch beibehalten. Wenn ich sie in ihr Bett legen will, dann schreit sie "Mord und Totschlag". Unsere Kinderärztin hat uns dazu geraten, dass wir ihr dieses Verhalten ganz schnell abgewöhnen sollen. Sie sagte, dass ich Sophia wie früher auch wach in ihr Bett legen und dann das Zimmer nach einem Gute-Nacht-Kuss verlassen soll. Wenn sie weint soll ich in kurzen Abständen wieder zu ihr gehen, sie beruhigen (nicht aus dem Bett nehmen!) und das Zimmer wieder verlassen. Nach dem Kinderarztbesuch habe ich dies dann auch versucht!!! Leider ganz ohne Erfolg. Sophia weinte und weint. Nach ca. einer Stunde habe ich sie dann aus dem Bett genommen, da es inzwischen Zeit für ihr Mittagessen war. Auf meinem Arm brauchte sie dann ganze 10 Minuten, um sich wieder zu beruhigen. Danach, wenn ich mit ihr in die Richtung ihres Zimmers ging (Küche liegt gegenüber) fing sie wieder an zu weinen, als wenn sie Angst hat, dass ich sie wieder alleine in ihr Bett stecke. Auf die Dauer wird es etwas anstrengend, da sie auch Nachts meine Nähe sucht. Wenn sie nach ca. 20 verschiedenen Schlafpositionen ein-geschlafen ist und später wieder wach wird, dann rückt sie sofort wieder an mich ran und kuschelt sich in meinen Arm um weiterzuschlafen. Sie schäft dann von ca. 23.00h bis ca. 11.00h durch. Tagsüber schäft sie 2 x zwischen 1 - 2 Stunden (natürlich auf dem Arm). Schlafend ins Bett oder im Wohnzimmer auf das Sofa legen geht auch nicht, da sie sofort wieder wach wird. In 2 Wochen hat mein Mann Urlaub und wir wollten dann versuchen es so zu machen wie die Kinderärtin es gesagt hat. Da mir jetzt schon davor graut, wäre ich für jeden weniger radikalen Tipp von Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße Anna (gestillt wird sie seit 3 Wochen nicht mehr)
Christiane Schuster
Hallo Anna Die Ferber-Methode finde ich ebenso wie Sie selbst feststellten recht "radikal", obwohl es auch viele psitive Erfahrungsberichte darüber gibt. Wenn Sie zu diesem Thema ein Buch lesen möchten, empfehle ich Ihnen das gleiche Buch wie Marlene: "Schlafen und Wachen", Dr.med.William Sears, 22,80DM. Sie können aber vorher auch versuchen, das Bett Ihrer Tochter -wenn möglich- mit in Ihr Schlafzimmer zu stellen. Weint sie aus Angst vor dem Verlassen-Werden, sollten Sie sie in ihrer Hilflosigkeit nicht allein schlafen lassen. Falls es Ihnen selbst Nichts ausmacht, können Sie sie auch vorübergehend mit ins große Bett nehmen. Sobald sie sich selbst ganz sicher fühlt, wird sie später dann auch nicht mehr weinen, wenn Sie sie (mit Begründung) in ihr eigenes "Nest" mit ihrem Schnuffeltuch und ihrer Spieluhr legen. Gewöhnen Sie sie möglichst tagsüber an das eigene Reich, indem Sie sie auch mal zum Spielen in ihr Bett setzen, während Sie im gleichen Raum anfallende Arbeiten verrichten. Viel Geduld und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo Anna, ich persönlich halte nichts von Schlaflernmethoden àla *Jedes Kind kann...* Meine Tochter darf bei mir schlafen, bis sie von selbst keine Lust mehr hat. Willst du das Programm machen, weil es die Ärztin *empfiehlt* oder weil du es so willst? Was sagt dein Gefühl? Vielleicht wäre gemeinsames Schlafen für euch das Beste - zumindest für kurze Zeit. Wenn dein Bett zu klein ist, kann sie ja in ihrem Bett, aber in deinem Schlafzimmer schlafen. Im Buch *Schlafen und Wachen* gibt es dazu verschiedene Tipps.
Mitglied inaktiv
kann Marlene auch nur zureden. Unser Grosser hat bis zum 15. Lebensmonat bei uns im Bett geschlafen. Dann hat er sich rigoros von selbst abgenabelt und wollte NIE wieder in unser Ehebett und schläft noch heute unproblematisch. Er ist nun 3,5 Jahre alt. Unser Kleiner wollte bereits mit 6 Monaten nicht mehr bei uns liegen, schlief aber bei uns im Zimmer mit, bis er nun 1,5 Jahre alt war. Seit 3 Tagen schläft er in seinem eigenen Zimmer ohne Probleme. Macht Dir doch keinen Stress. Wenn Dein Mann und Du es Euch vorstellen könnt, nehmt sie doch mit ins Bett, das wird von ganz allein wieder besser (ist zumindest unsere Erfahrung). Alles Liebe Nina
Mitglied inaktiv
... Babyzeit partout nicht alleine schlafen-schläft allerdings alleine ein, aber wie meine Vorredenerinnen sagten: Es regelt sich nicht immer von alleine! o.T o.T
Mitglied inaktiv
Wenn Deine Kleine sooo weint und so sehr deine Nähe sucht, würde ich auf keinen Fall dieses blöde Schlafprogramm durch ziehen. Sie wird schon wissen, was sie braucht. Lies doch mal "Schlafen und Wachen", kannst Du über Biggi Welter bestellen - das ist wirklich gut...mit einigen Tips drin. Gerade jetzt ist eine so aufregende Zeit für die Kleinen - und Ärzte haben , ehrlich gesagt, von Psychologie keine Ahnung! Liebe Grüße - Malin (11 Monate) hat auch grad so eine Phase, aber ich denke mal, spätestens, wenn sie einen Freund mit nach hause bringt, wird sie ein eigenes Bett wollen :-) - Marie
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