Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

14 Mo altes Kind Schlafrythmus und "verwöhnen"?

Frage: 14 Mo altes Kind Schlafrythmus und "verwöhnen"?

Mitglied inaktiv

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Hallo! Mein Sohn Benjamin ist 14 Monate alt. Er hatte seit langem einen regelmäßigen Schlafrythmus. Allerdings brauchte er schon immer ziemlich wenig Schlaf. So schlief er meist in der Nacht 10 Stunden und dann tagsüber nochmal eine Stunde. Jetzt war er über Weihnachten krank, so daß er dardurch bedingt nachts öfters aufwachte und wir ihn auch in unser Bett holten. Außerdem kam sein Rythmus durch die vielen Verwandtenbesuche zu Weihnachten durcheinander. Seit dem ist hier der Wurm drin. Nachts wacht er auf, schläft aber meist gleich wieder ein, wenn ich zu seinem Bettchen gehe. Aber morgens ist jetzt die nacht Nach 8 Stunden Schlaf vorbei. Da ist es auch egal, wann ich ihn abends hinlege.8 Stunden später ist er wach! Dementsprechend schläft er mir dann aber am vormittag meist unterwegs nochmal ein. Dardurch muß ich dann aber auch seinen normalen Mittagsschlaf wieder nach hinten verschieben. Kann es sein, daß er plötzlich wieder 2 Tagesschläfchen braucht? Ist für mich eigentlich recht unpraktisch! Oder kann ich ihn mit etwas Konsequenz wieder in seinen alten Schlafrythmus drängen? Reicht ein Mittagsschläflein auf jeden Fall für ein 14 Monate altes Kind? Und wie soll ich reagieren, wenn er morgens nach 8 Stunden Schlaf bereits aufstehen möchte? Mein zweite Anliegen wäre das "Verwöhnen". Ich selbst habe unter meiner recht gefühlskalten Mutter gelitten. so habe ich das Bedürfnis meinem Kind alle Liebe dieser Welt zu geben. Was sich vorallem darin äußert, daß ich wenn wir zusammen sind meist 100% für ihn da bin. (er geht schon 2x die Woche zur Oma). Der Haushalt muß warten und wir spielen zum 100. male den Turm aufbauen. Ist auch schön so. Letztendlich ist es aber auch so,daß ich nicht 2min telefonieren kann. Selbst wenn ich ihn absetze, um bspw. sein Essen vorzubereiten, die ganze Zeit schreit er, wo er nicht auf meinem Arm sein kann. Ich will ihm zwar meine Liebe geben, aber wenn sich immer nur alles um ihn dreht, ist das wahrscheinlich auch zuviel des Guten, oder? Er ist ein Einzelkind, lang ersehnt und der einzige Enkel auf beiden Seiten, also weit und breit, die Hauptperson! Für ein paar Anregungen von ihrer Seite wäre ich sehr danbar! LG Jennie


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Hallo Jennie Lassen Sie Ihrem Sohn noch ein wenig Zeit! Mit viel Verständnis und einer kleinen Hilfestellung wird er bald wieder zu seinem früheren Rhythmus in Etwa zurückfinden. Die vielen Ereignisse über die Feiertage werden dazu beigetragen haben, dass er seine sichere Orientierung ein wenig verloren hat. Helfen Sie ihm zu wieder mehr Zufriedenheit, indem Sie ihn zu gleichen, geregelten Zeiten wie vorher ins Bett legen, ihm aber dort erlauben noch ein wenig spielen zu dürfen. Bieten Sie ihm Dazu Kuscheltiere, eine Spieluhr und ein Stoff-Bilderbuch an. Wird er morgens so früh wach, dass er Ihren eigenen notwendigen Schlaf stört, erinnern Sie ihn an sein Spielzeug im Bett und sagen Sie ihm, dass Sie noch so müde sind und noch Etwas schlafen möchten. Ist er selbst dann noch nicht ausgeschlafen, werden ihm die Augen nach kurzem Spiel bestimmt wieder zufallen. Er fühlt sich durch Ihre verständnisvolle Hilfe akzeptiert und verstanden und kann gleichzeitig lernen, dass auch Mütter Wünsche und Bedürfnisse haben, die befriedigt werden möchten. Erholsames Wochenende und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Hallo , wollte dir nur erzählen, daß bei uns nach Weihnachten auch der Wurm drin war. Andrea hat auch wieder 2 Schläfchen gebraucht und war ständig quengelig und müde. Auch ist sie mir morgens auch gut eine Stunde eher aufgewacht. Ich war schon am verzweifeln. Und dann plötzlich wars vorbei und sie hat wieder bis 12 Uhr durchgehalten. Das Ergebnis waren 2 neue Zähne und ein Wachstumsschub von fast 3 cm!!!!!! Ich habs meinem KIA erzählt und der hat gesagt, das ist ganz typisch nach großen Ereignissen wie zb. Weihnachten. Das strengt den Körper sehr an, und da entstehen dann große Entwicklungsschübe. Alles Liebe Susanne und Andrea (13 Monate)


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