jjakob77
Hallo! Ich bin etwas verzweifelt. Mein Sohn, 12 Monate hat von Anfang an jegliche Beikost verweigert. Er isst zwar mal ein Stück Apfel, Reiswaffeln etc., aber Brei hat er konsequent wieder ausgespuckt. Daher hat er bis vor kurzem noch 6 Flaschen Anfangsmilch pro Tag getrunken. Mein Kinderarzt hat mir jetzt geraten, die Milch tagsüber einfach nicht mehr anzubieten, er würde dann schon essen. Tut er auch, aber immer nur minimalste Mengen. Er probiert gerne alles mit Begeisterung, isst dann aber nicht viel. Ich biete echt alles an, aber es wird nicht besser. Dafür wird er jetzt nachts dauernd hungrig wach. Wo er vorher sechs, sieben Stunden am Stück geschlafen hat will er jetzt abends direkt zwei Stunden nach dem einschlafen eine Flasche und drei Stunden später direkt wieder. Morgens wird er auch viel früher wach, da gebe ich ihm allerdings dann keine Flasche, sondern biete ihm Frühstück an. Ich weiß nicht genau wie ich reagieren soll, zurück zu den Flaschen tagsüber ist ja keine Lösung, nachts verweigern klappt aber nicht wirklich.
Da müssen Sie wirklich mit Konsequenz agieren. Es gibt dann eben keine Flasche, sondern Brei. Wenn Ihr Kind das nicht akzeptiert, geben Sie keinen Ersatz, sondern bieten den Brei nach einer gewissen Zeit wieder an. Ihr Sohn versucht gerade herauszufinden, wer das Sagen im Hause hat :)
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