Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Dr. med. Axel Enninger:

Blutfäden in Stuhl

Frage: Blutfäden in Stuhl

Mahshid gh

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Sehr geehrter Herr  Prof. Radke, Sehr geehrter Herr Dr. Enninger, mein Sohn ist aktuell 6 Monate alt. Seitdem er 7 Wochen alt war, hatte er blutfäden in Stuhl. Ich habe dann meine Ernährung bei v.a KMPI umgestellt, nach 2 Wochen hat sich nicht verändert, habe dann weitere Lebensmittel wie Nüsse und Ei und Fisch weggelassen. Da er weiterhin blut in stuhl hatte und nach einmaliges Veganes Curry auch sogar mehr blut und ich unbedingt stillen wollte, habe eime Radikale Diät mit nur 10-11 sachen du4chgeführt. Das hat geholfen und mein Sohn war dann blutffei. Keodch jedesmal, dass ich was neues probiert habe sogar Gemüse wie Zwiebeln oder Obst wie Banana hat es begonnen. In Folge habe ich 4 Wochen ohne Probe diese Radikale Diät weitergemacht und dazwischen ist er 5 monate alt geworden. Und nach 4 Wochen stabile Phase habe ich angefangen sachen hinzuzufügen, was er gut toleriert hat. Bis vor ca . 2 Wochen wo ich Vegan frühstuckt habe und Veganes Eis gegessen habe ( nachhinein habe ich mitbekommen, dass Brot nicht vegan war) , hat es wieder mit Blitfäden angefangen. Ich bin aber inzwischen psychisch so fertig, dass icb nicht meine Ernährung wieder komplett zurückgestellt habe. Sondern esse einfach alles vegan. Seit dem hat er alle 2 Tagen Blutfäden in Stuhl. Dazu wenn er in solche Phasen ist hat er Orange-Roastnraune Stuhl.  Er ist mit 4030g , Ku 37 auf die Welt gekommen und zu U6 hat er 7950g gewogen mit KU 43.5 cm( da hat er ein Knick mit KU und Gewicht ist auch von 80. P AUF 50 p) , mit der Länge wächst er gut und er entwickelt sich auch normal bisher. Bisher haben wir kein3 weitere Diagnostik gemacht, da er klinisch immer gut gewirkt hat.  Letztendlich bei Wiederauftreten der Blutfäden haben wir uns entachieden Eine Blutentnahme mit Hb kontrolle uns ggf. STuhl auf Calprotectin untersuchen lassen.  Ich bin AÄ in der Pädiatrie.  Achso wir haben einmal auch mit Neocate probiert und mein Sohn wollte das gar nicht. Ich habe jetzt Sorgen, dass er was ernsteres als KMPI , wie CED hat.  Wichtuge info ist, dass wir auch seit 2 Wochen mit Beikost angefangen haben, wir geben ihm bisher Gemüse. Ich weiss aber nicht, wie ich die Beikost erweitern soll, wo er auf so viele Sachen reagiert hat.  Was empfehlen Sie über weitere Procedere? Wie sollen wir am besten voran gehen?  Soll ich diese Blutfäden tolerieren?  Könnte es um CED handeln? Wie können wir das sicher feststellen?  Ich mache mir inzwischen große Sorgen .  Vielen herzlichen Dank.  Mit freundlichen Grüßen 


Dr. med. Enninger

Dr. med. Enninger

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Meist ist bei Kindern mit der Symptomatik weniger Intervention mehr. Wir alle haben ja ein hohes Kausalitätsbedürfnis, was dann zu vielen Nahrungsmodifikationen führt. Das führt oft zu nichts oder mehr Unklarheit. Wenn das Gedeihen und der AZ gut sind, würde ich normal weiter zufüttern und lediglich Kuhmilch weglassen. Dann ist meist alles rasch vorbei. Die Zeit spielt für Ihr Kind. Eine Bestimmung des Calprotektins wird nicht helfen. Wenn sichtbar Blut im Stuhl ist und bei Kindern unter einem Jahr, wird der Wert hoch sein. Klinik führt. Nerven bewahren, AZ des Kindes von außen beurteilen lassen und erst mal weiter zufüttern.


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