Mein Sohn ist aktuell 16 Monate alt und ich bin gerade etwas verunsichert, was sein Essverhalten angeht. Bis vor etwa zwei Monaten hat er überwiegend Milch (Pre) bekommen, also mehrere Milchmahlzeiten am Tag. Feste Nahrung war eher nebensächlich. Inzwischen konnten wir die Milch deutlich reduzieren, sodass sie nur noch eine kleinere Rolle spielt und er hauptsächlich „normal“ isst. Eine Zeit lang lief das auch richtig gut. Große Portionen, Frühstück, Mittag- und Abendessen – ich hatte das Gefühl, wir haben endlich unseren Rhythmus gefunden. Seit ungefähr zwei bis drei Wochen hat sich das aber wieder verändert. Er isst deutlich weniger und eher in kleineren Mengen über den Tag verteilt. Heute war es zum Beispiel so: früh morgens ca. 165 ml Pre-Milch zum Frühstück ein Rührei, eine Scheibe Käse, ein paar Bissen Brötchen und etwa ein Drittel Banane mittags ca. 4 Esslöffel Kartoffelpüree mit etwa 60–70 g Hähnchenfleisch und danach etwa ¾ Birne abends nur noch ein paar Stücke Banane und ein paar Schlucke Vollmilch Danach wollte er nichts mehr essen. Zusätzlich trinkt er über den Tag verteilt Wasser, sodass er insgesamt auf etwa 500 bis 600 ml Flüssigkeit täglich kommt. Auch da bin ich unsicher, ob das ausreichend ist. Aktuell ist er außerdem in der Zahnungsphase. Drei Backenzähne sind schon durchgebrochen, teilweise aber noch nicht vollständig. Einer ist schon deutlich weiter entwickelt, bei einem sieht man die Struktur, und ein weiterer bricht gerade erst durch. Zusätzlich ist er im Moment auch ziemlich verschnupft. Vom Verhalten her ist er aber völlig unverändert: Er ist fit, aktiv, spielt viel und wirkt nicht schlapp. In den letzten anderthalb Monaten hat er etwa 300 Gramm zugenommen. Ich frage mich jetzt ganz konkret: Ist das in dieser Kombination (Zahnen + Erkältung) normal, dass Kinder deutlich weniger essen und trinken? Und reicht diese Menge aktuell für ihn aus oder sollte ich aktiv gegensteuern?