M.Martina
Hallo lieber Dr.med Enninger, ich bin gerade etwas ratlos und würde mich über eine zweite Meinung freuen. unser Tochter 10 Monate, hat seit fast 3 Wochen immer wieder Blut im Stuhl. es ist helles Blut, es ist aber nicht aufgesetzt sondern wirklich mit rein geschmischt, teilweise auch schleimig.die letzten 4' Tage war es weg, davor hatten wir es fast täglich. ich dachte ich habe den Auslöser gefunden. das Wasser. wir hatten vor ca.3-4 Wochen das Wasser gewechselt,dann wieder zurück gewechselt und Blut war Schlagartig weg. doch gestern Abend hatte sie dann wieder Blut in der Windel.. ich war bereits Schon 2x beim Kinderarzt. es wurde 2x Stuhl eingeschickt (das 1.mal auf Vieren und Bakterien getestet,das zweite weiß ich nicht).Blut wurde abgenommen , auf Milcheiweiß und zöliaki getestet. alle Tests negativ. zu dem bekommt sie selber noch keine Milchprodukte und auch noch kein Gluten.ich selber Esse auch kaum Milchprodukte.Bauch wurde abgetastet und abgehört.eine Verletzung am After wurde auch schon geschlossen. Stuhlgang ist ca.2x-4x am Tag und von der konsetenz nicht hart, sodass sie nicht sehr stark pressen muss. keine Gewichtszunahme seit 5 Wochen und jetzt noch 400g Gewichtsabnahme. ich hab das Gefühl der Kinderarzt ist momentan ebenfalls etwas ratlos und speist mich gerade ab, mit , meistens Ist es eine Milcheiweiß Allergie und wenn es ihr sonst gut geht,dann ist es eben so. doch irgendwie Stellt mich das nicht zufrieden. für mich schreint es nicht normal so lange, dauernd Blut in der Windel zu haben. ich mache mir Sorgen das vielleicht irgendwas übersehen wird. Ich weiß Ferndiagnose ist nicht möglich. aber vielleicht haben sie eine Idee was dahinter stecken könnt oder was man noch untersuchen könnte? Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen.
Drei Wochen ist bei gutem Befinden des Kindes aus meiner Sicht noch keine Zeit. Die Allermeisten dieser Episoden hören von alleine auf (am Ende sind es doch oft Infekte, die man in den Stuhluntersuchungen nicht nachweisen kann (und auch nicht muss, da keine Konsequenz) und Aktionismus ist oft kontraproduktiv (Nahrungsmittel X weglassen, Probiotikum Y anfangen,.....). Die Diagnostik durch Ihren Kinderarzt scheint mir sinnvoll. Weitere Massnahmen wären invasiv oder belastend, so dass sie erst indiziert sind, wenn der Zustand Ihres Kindes beeinträchtigt ist. Dass der Wechsel des Wassers etwas ursächlich bewirkt haben soll, ist medizinisch völlig unplausibel. Ich rate zu Vertrauen in die Einschätzung Ihres Kinderarztes und zu Geduld, wohl wissend, dass es immer schwieriger ist einfach mal abzuwarten als etwas zu tun.
M.Martina
Lieber Dr.med Enninger, vielen lieben Dank für ihr ausführliche Antwort und fürs erklären. Das beruhigt mich tatsächlich sehr und werde dann erstmal nichts weiterhin unternehmen so lange sie fit ist. eine Schöne Woche & liebe Grüße
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