Sonja M
Sehr geehrter Prof. Dr. med. Radke, mein Sohn ist 7 Monate alt und wir geben ihm seit ca. 1,5 Monaten den Mittagsbrei (aber nur eine halbe Portion) und seit ca. 3 Wochen abends einen Milch-Getreide-Brei (auch halbe Portion). Der Stuhl ist seitdem schon anders, aber durch regelmäßig Kürbis ging es. Seit einer Woche leidet er aber sehr unter Verstopfung. Er schreit und drückt den Bauch hoch, dann kommt irgendwann ein Stuhlklumpen. Auch nachts hat er Bauchweh. Zuerst dachten wir, dass er den neuen Spinatbrei nicht vertragen hat, aber irgendwie geht die Verstopfung nicht mehr weg... Kann es am Abendbrei liegen? Ich mische ihn mit Premilch und gebe bisher entweder Dinkel oder Hafer. Ansonsten stille ich. Kann ich den Abendbrei einfach wieder weglassen und schauen, ob es besser wird? Ich meine mal gelesen zu haben, dass man Brei nicht mehr weglassen soll... Birne/Pflaume hat auch übrigens auch nichts gebracht. Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Tipps! Viele Grüße Sonja
Bei diesen Zuständen muß man sich wegen einer Krankheit oder einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kaum Sorgen machen. Diese liegen meist nicht vor. Ändern Sie die Ernährung nicht. Machen Sie den Stuhl mit einem Macrogol-Präparat weich. Ihr Kinderarzt kann Ihnen das verschreiben. Geben Sie das Mittel täglich und finden Sie die optimale Dosis selbst heraus. Starten Sie mit einem halben Beutel Pulver in Wasser gelöst. Geben Sie das Präparat über die nächsten Wochen täglich und zwar soviel, daß der Stuhl wie Pudding oder Joghurt ist (also weich). Die Ernährung und auch das Trinkverhalten haben auf eine Verstopfung keine großen Einflüsse, wobei man natürlich ballaststoffreichere Kost bevorzugen sollte. Bleiben Sie also bei Gemüse- und Obstbreien.
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