LizZ90
Guten Tag, folgende Situation. Mein Sohn ist 7 Monate alt . Mit 5 1/2 Monaten habe ich den Mittagsbrei eingeführt. Einen Monat später den Abendbrei. Vor der Breieinführung hatte mein Sohn schon immer Phasen, wo er die Brust partout nicht wollte, das legte sich aber nach kurzer Zeit wieder. Vom Brei ist er nun allerdings so begeistert, dass er innerhalb kürzester Zeit die Menge auf 200-240ml Brei jeweils zum Mittag und zum Abend gesteigert hat. Auf Milch hat er tagsüber allerdings überhaupt keine Lust mehr. Dafür stillt er nachts 3-4 mal. Morgens um 5 ist seine letzte Milchmahlzeit, dann wieder abends zwischen 20 und 21 Uhr. Ich habe die Sorge, dass sich dieses Trinkverhalten negativ auf meine Milchproduktion auswirkt oder dass er, sollte er nachts anfangen durchzuschlafen, gar keine Milch mehr zu sich nimmt (er ist doch erst 7 Monate und braucht noch seine Milch). Deshalb habe ich eine Stillberaterin im privaten um Rat gefragt. Sie riet mir den Breikonsum meines Sohnes einzuschränken, damit er wieder mehr Lust auf Milch hat, da sie meinte die Menge die er isst sei zu viel Brei für sein Alter. Wie sehen Sie das ganze? Danke im Voraus.
90 % des wichtigen Stillens haben Sie mit 7 Monaten schon erfolgreich absolviert. Lassen Sie Ihr Kind durchschlafen und legen Sie nur an, wenn es sich meldet. Es wird weder verdursten, noch verhungern und um das Trinkverhalten brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Ihr Kind braucht jetzt noch ca. 2 bis 3 Milchmahlzeiten und 2 bis 3 Breie pro Tag.
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