Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Histaminintoleranz bei Kleinkind (20 Monate)

Frage: Histaminintoleranz bei Kleinkind (20 Monate)

Wolke32

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Hallo liebes Ärzteteam, ich habe den Verdacht, dass meine Tochter (20 Monate) unter einer Histaminintoleranz leiden könnte. Sie hat bisher alles gegessen und auch alles vertragen (Sauerkraut, Bohnen, Bananen, Kiwi, Tomaten, Salami, Gorgonzola, Bergkäse und und und). Mir ist dabei nie etwas aufgefallen. Seit ca. Ende Juli ist sie viel weinerlicher als sonst und auch nachts schläft sie schlechter. Sie wälzt sich teilweise die halbe Nacht hin und her, jammert im Schlaf und in einigen Nächten macht es den Anschein als habe sie Bauchschmerzen. Vorher hat sie eigentlich ohne Probleme durchgeschlafen. Mein Verdacht lag zuerst bei den Eckzähnen, aber es ist am Zahnfleisch nichts Auffälliges zu sehen. Dann hatte ich den Verdacht, dass es an den Bohnen liegt, die sie fast täglich zum Essen dazugegessen hat. Nun habe ich schon alles ziemlich genau beobachtet. An Tagen wo wir nahezu histaminfrei gegessen haben, war es tendenziell besser als nach histaminreichen Speisen wie Pizza, Spaghetti Bolognese, Lasagne usw. Stuhlgang hat sie ganz normal, täglich. Keine Durchfälle. Auch keine Hautausschläge. Ab und zu greift sie sich auf die Zunge?!? Rinnende/verstopfte Nase ist mir bisher auch nicht aufgefallen. Daher meine Frage: Wie äußert sich denn eine HIT bei so kleinen Kindern? Die typischen Symptome hat sie nicht, aber ich habe einfach das Gefühl, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, ob ich aus lauter Beobachten teilweise zu viel hineininterpretiere. Danke für Ihren Rat. Liebe Grüße


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Ich habe in mehr als 40jähriger Tätigkeit kaum ein Kind, geschweige denn Kleinkind mit einer Histaminintoleranz gesehen. Ich denke auch nicht, daß Ihr Kind daran leidet. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt. Vielleicht liegt eine ganz einfache/häufige Ursache für die Störungen vor, z.B. leiner Unverträglichkeit von Zucker, besonders Fruchtzucker oder eine Verstopfung, die vielleicht nicht konstant, aber hin und wieder auftreten mag. Wie gesagt: Ursachenklärung am besten mit dem Kinderarzt besprechen.


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