Issi123
Guten Tag, ich habe eine Frage zur Beikosteinführung. Ich habe bis dato einfach gegeben, zunächst reines Gemüse und aktuell Gemüse-Kartoffel, demnächst Gemüse-Kartoffel-Fleisch. Eine Freundin hat mir nun erzählt, dass deren Hebamme ihr geraten hat, den Mittagsgläschen jeweils 1 TL Rapsöl zuzufügen, weil die 190g-Gläschen (laut Banderole) nur ca. 5 Gramm Fett enthalten und aber angeblich ein Kind bei der "Breikost" 8-10 Gramm Fett je 190 Gramm bekommen soll. Fehlen also normalerweise ca. 3-5 Gramm und das wäre genau ein Teelöffel Rapsöl, der da fehlen würde. Außerdem wurde ihr geraten, im Anschluss an die Mittagsmahlzeit (sobald diese dann auch Fleisch oder Fisch oder Getreide enthält) noch 1,5 Esslöffel Obstsaft ins Gläschen zu rühren oder alternativ 1,5 EL Obstbrei als Nachtisch zu reichen. Hintergrund sei, dass dann Vitamin C gegeben werde, wodurch Eisen besser aufgenommen werden könne. Das Kind sei dann insgesamt optimal mit Eisen versorgt. Das deckt sich auch mit den Infos auf "kindergesundheit-info" und "gesundinsleben.de", denn dort sind Rezepte für Breie zum Selberkochen, wo auch immer ca. 8-10 Gramm Fett sowie Vitamin-C-haltiges Obst enthalten ist. Die Broschüre des deutschen Forschungsinstituts für Kinderernährung, die mal im Internet dazu war, ist aktuell leider nicht abrufbar. Andererseits hat eine andere Freundin wiederum von deren Kinderarzt gesagt bekommen, dass es überhaupt nicht notwendig wäre, einem industriell gefertigten Gläschen mit Säuglingsnahrung überhaupt selbst etwas zuzufügen..... Meine Frage: Gibt es irgend ein Werk (Fachbuch, Fachzeitschrift) oder eine Fachgesellschaft, die einfach den aktuellen Stand der Wissenschaft zu dieser Thematik berichtet? Bzw. Sie kennen ja die Literatur. Wie ist denn der aktuelle Stand der Wissenschaft? Gibt man Öl und Vitamin-C-haltige Säfte den Gläschen hinzu oder nicht (und wenn ja, eben welches Öl und welche Säfte am besten und in welchen Mengen)?? Was ich persönlich seltsam finde: In jeder anderen Wissenschaft wie Physik oder Maschinenbau etc., da gibt es doch immer einen "aktuellen Stand der Wissenschaft". Das müsste doch bei der Säuglingsernährung auch so sein. Ich verstehe nicht, dass es gerade da keinen klaren Wissenschaftsstand zu geben scheint. Das ist doch keine Glaubensfrage, sondern das ist doch einfach Chemie und Medizin. Das ist doch nicht Germanistik. Das ist doch letztendlich auch eine Naturwissenschaft. Das ist doch keine Glaubensfrage wie Religion und auch keine Geisteswissenschaft oder Geschmackssache, wo jede Mama irgendwie "Herumpfuscht". Es muss doch irgend etwas objektives geben? Und es geht doch um nichts weniger als die Gesundheit von Babies. Ist das nicht erschütternd?
Wenn man die industriell gefertigten Produkte abwechslungsreich und altergemäßg einsetzt, müssen keine Zusätze gegeben werden. Empfehlen kann ich die Homepage des Instituts für Kinderernährung in Dortmund. Gruss S. Wirth
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