Maren_Jo
Hallo, Bei meiner Tochter wurde im Sommer diesen Jahres mit 7 Monaten eine Milcheiweissallergie diagnostiziert (Blutuntersuchung). Seitdem ist in dem gesamten Thema Ernährung Beikost und auch bald essen am Familientisch eine gewisse Schwere. Sie ist jetzt bald 11 Monate alt. Folgender Maßen sieht unser Essensplan täglich aus: - Frühstück: trockenes Weizenmischbrot (vegan) aus dem Supermarkt. Ich habe es mit selber backen versucht und Karotten-Brot und Bananenbrot gebacken. Sie hat es verschmäht und wieder ausgewürgt. Sie isst leider auch von dem gekauften nicht wirklich viel. Mittag: mit viel Glück 50-90 Gr gekauften unterschiedlichen Brei Abends: Schmelzflocken mit püriertem Obst und 1-2 Löffel Milchpulver (Althera) zwichendurch mal einen Hirse- oder Maissnack. Darüber hinaus wird sie noch immer viel gestillt und abends vorm schlafen bekommt sie einmal die Flasche mit Althera. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie einfach zu wenig isst, oder sogar wenig Interesse hat. Wenn ich nicht mehr stillen würde, wäre ich glaube ich aufgeschmissen. Was kann ich tun, damit das baldige Essen am Familientisch kein Desaster wird und gibt es Literatur? Durch die Vorkommnisse traue ich mich einfach sehr wenig, was auf Dauer bestimmt nicht förderlich wäre. Ich danke Ihnen vielmals.
Mit einem Bluttest allein sollte man die Diagnose Milcheiweissallergie hinterfragen. Die Teste sind für die Diagnosestellung allein nicht ausreichend. Solange Sie noch signifikant stillen, wird Ihr Kind wenig Appetit/Hunger haben und deshalb kaum Interesse an Familienkost haben. Stillen ist eben bequem (auch für Ihr Kind). Bei Ihrem Kind sollte baldmöglichst ein oraler Milchprovokationstest durchgeführt werden, optimal in einer Kinderklinik mit entsprechender Expertise (Kinderallergologie/Kindergastroenterologie). Dabei erhält das Kind unter kontrollierten Bedingungen Kuhmilch und es wird dokumentiert, ob es dabei irgendwelche Symptome gibt oder nicht. Das sollten Sie mit Ihrer Kinderarztpraxis besprechen. Es kann durchaus sein, daß Ihr Kind zwar eine Milchsensibilisierung (positiver Bluttest) haben könnte, aber deswegen trotzdem keine symptomatische Milchallergie haben muß. Das kann man nur mit dem o.g. Provokationstest herausbekommen.
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