Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Baby 11 Monate: stündliches Aufwachen und massiver Durst

Frage: Baby 11 Monate: stündliches Aufwachen und massiver Durst

TheRoad97

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Hallo, ich hatte mich bereits vor einigen Tagen an Ihre Kollegen aus dem Schlaf-Expertenforum gewandt, schildere die Situation aber erneut hier, weil Sie vielleicht bezüglich der Ernährung einen Rat wissen.  Unser Sohn ist 11 Monate alt, wird am Samstag 1 Jahr alt.  Er hat mehrere gesundheitliche Probleme, unter anderem: -Jactatio capitis noctura  -unklare CK Wert Erhöhung (er wird aktuell genetisch untersucht, es besteht der Verdacht auf eine Muskeldystrophie oder Mitochondriopathie) -primärer Makrozephalus -motorische Entwicklungsverzögerung mit Muskelhypotonie  -Ventrikulomegalie in der Schwangerschaft (beidseitige, bei 11 bis 13 mm) Unser Sohn wacht nachts stündlich auf und hat massiven Durst. Er trinkt in der Nacht bis zu 900 Milliliter Hipp Bio Combiotik 3er Nahrung.  Er bekommt Beikost, verweigert jedoch bis auf sämtliche Obstgläschen und Spagetti Bolognese die meisten Sorten. Wir kommen auf bis zu 4 Gläser Brei (150 bis 250 Gramm) pro Tag. Trotzdem ist er nachts absolut nicht zu sättigen.  Das stündliche Aufwachen ist für alle sehr anstrengend, vor allem für ihn. Er ist hundemüde, schläft aber wegen dem Durst nicht richtig tief bzw nur kurz.  Er schläft beim trinken ein und wird nicht richtig satt. Das trinken dauert teilweise bis zu 30 Minuten.  Ich bin am überlegen den Kinderarzt zu konsultieren und Spezialnahrung (Nutricia) verschreiben zu lassen.  Macht das Sinn oder haben Sie noch eine andere Idee was wir machen könnten?   Vielen Dank im Voraus für Ihre Auskünfte.  Mit freundlichen Grüßen 


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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In der Tat ist dieser Zustand nicht lange aushaltbar. Offenbar hat er eine komplett gestörte Schlaf-Rhythmik. Er bekommt viel zu viel Milch, mehr als 300 g am Tag sollte es in diesem Alter nicht sein, der Rest Beikost. Die Nacht ist das Problem, aber ist es wirklich Durst? Würde dann nicht Wasser reichen? Die Situation auch zusammen mit den beschriebenen Symptomen ist doch sehr komplex, so dass ich dazu raten würde, es stationär abklären zu lassen. Man muss einfach wissen, was da nachts los ist und wie man helfen kann. Man kann auch mal schlaffördernde Medikamente einsetzen, um den Rhythmus zu beeinflussen. Gruss S. Wirth


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