Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

14 Monate - stopft bis nichts mehr geht

Frage: 14 Monate - stopft bis nichts mehr geht

Miss Ginny

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Guten Tag, mein Sohn ist 14 Monate und ein begeisterter Esser. Nur leider kann man ihm nichts in die Hand geben bzw. eine komplette Portion vorsetzen. Er stopft solange ins Mäulchen bis nichts mehr geht. Dann kaut er angestrengt, fängt an zu weinen und zu würgen. Freiwillig etwas ausspucken würde er nie.. Ich muss dann seinen Mund entrümpeln. Meine Tochter hat ausgespuckt, wenn es zuviel wurde und überhaupt auch gar nicht soviel in den Mund genommen. Deshalb überfordert mich die Situation etwas. Er ist 14 Monate und man kann ihm weder ein kleines Brötchen oder ein Würstchen zur freien Verfügung überlassen, weil er sonst vermutlich irgendwann ersticken würde.. der Junge versucht ja lieber zu schlucken anstatt zu spucken. Er hat oben und unten je 4 Zähne. Wenn es nichts zum Löffeln ist, dann bekommt er also weiterhin nur Stücke hingelegt. Ist dieses Verhalten normal? Da es so läuft, seit er 7 Monate alt ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass es nur eine Phase ist. Ich versuche regelmäßig die Mengen, dir er allein zur Verfügung bekommt zu steigern, aber das Ergebnis ist immer dasselbe.. weinen, würgen und ich hole mit dem Finger einen riesigen Klumpen raus. Er geht bald in die Kita und das macht mir Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, dass da alle ihre halben belegten Brötchen zum Frühstück bekommen.. Haben Sie einen Ratschlag oder können mir etwas zu diesem Verhalten sagen? Vielen lieben Dank für Ihre Zeit und Erfahrung


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Ja, da müssen Sie wohl durch. Bieten Sie Ihrem Kind immer nur kleine Portionen an, damit es seinen Mund nicht mit zuviel Nahrung "verstopft". Das wird ja irgendwann aufhören. Ob da normal ist? Sicher ist es kein Grund zur Sorge.


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