Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Zusammenhang KiTa und Schlaf 20 Monate

Frage: Zusammenhang KiTa und Schlaf 20 Monate

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Hallo, ich und mein Mann haben uns selbstständig gemacht und unser Sohn 20 Monate geht jetzt seit Aug. in die KiTa. Leider weint er immernoch jeden Morgen wenn ich gehen muß und ist auch so, meiner Meinung nach, viel anhänglicher geworden. Auswirken tut sich das ganze besonders im Schlafverhalten. Er geht nun garnicht mehr in sein Bett. Es ist aber auch so, daß ich ihn am liebsten bei uns schlafen lassen würde, nur kann mein Mann dann nicht richtig schlafen, er hat generell schon einen leichten Schlaf. Tristan braucht aber meiner Meinung nach momentan durch die neue Situation, daß er nun bis Nachmittags in die KiTA geht, viel mehr unsere Nähe und die möchte ich ihm einfach dann Nachts geben. MEin Mann sagt aber, daß es auch nicht gut für Tristan ist, wenn er bei uns schläft und er muß es einfach lernen allein zu schlafen andere Kinder könnten es ja auch. Was sagen Sie? Sollte Tristan die Nähe weiterhin bekommen und im Arm einschlafen, oder wie können wir ihm seine Ängste nehmen?


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es ist generell schwierig für ein Kind unter 4 Jahren ganz ohne Ängste in die Kindertagesstätte zu gehen. Ist man als Eltern aus beruflichen Gründen gezwungen, sein Kind doch schon so früh dorthin zu schicken, muß man auf Auswirkungen auf die Entwicklung und das Verhalten zu Hause gefaßt sein. Ihr Sohn ist ja sogar noch nicht einmal volle 2 Jahre, so daß in seinem Fall die Schwierigkeiten besonders gut zu verstehen sind. Wenn Ihr Sohn morgens beim Abschied noch weint, ist es offensichtlich auch nicht gelungen, in der Ki-ta eine Ersatzbezugsperson für ihn zu finden. Das ist eigentlich ein Versäumnis der Erzieherinnen (die zugegeben immer noch nicht alle von diesem Prinzip überzeugt sind). Ihr mütterliche Intuition sagt das Richtige, und ich würde Ihnen raten, auch in dieser Weise so vorzugehen. Mit Ihrem Mann müßten Sie sich allerdings abstimmen. Er müßte eigentlich Verständnis für die Bedürfnisse seines Sohnes haben. Vielleicht stöbert er einmal ein bißchen in diesem Forum herum. Im gezielten Suchlauf unter "Ersatzbezugsperson" gibt es weitere, informative Antworten. Viele Grüße


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