Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth -- Mein Sohn, 2 Jahre, befindet sich genau wie Sie in Ihrem Text beschreiben. Loslösen von mir und an Papa fixiert. Ganz normal. Nur in manche Fälle bin ich nicht sicher ob ich mich richtig verhalte. Zum beispiel, er ruft von seinem Bett und ich gehe zu ihn. Er sagt, "nein, Papa!" Ich sage immer, "Gut-ich gehe wieder." Dann ruft er weiter bis Papa kommt. Ich tue nichts weiter. Nachher ist er meistens auch ganz lieb mit mir. Mache ich richtig? Irgendwie macht es für mich kein Sinn wenn ich mich durchsetzen würde, daß ICH ihm doch holen soll anstatt Papa. Ich hofe das stimmt. Wenn Papa nicht da ist schickt er mich auch nicht weg. Vielen Dank für Ihre Tolle Arbeit. Mamanow
Hallo, so wie Sie sich verhalten, erscheint es mir richtig. Das Verteilen der Rollen eines Kleinkindes an seine Eltern hat nichts mit Gängelung zu tun, sondern allein mit der Orientierung im eigenen Entwicklungsgeschehen. Manchmal kommen allerdings auch Widersprüche auf. Das liegt vor allem daran, daß das Kleinkind noch zwischen Bindungswunsch und Loslösungbestreben hin und her schwankt, und bei eigener Erschöpfung oder Mißmutigkeit keine klare Entscheidung treffen kann, welchem Gedanken jetzt der Vorzug zu geben ist. Beides gleichzeitig geht aber nun einmal schlecht. Das spüren auch schon die Kleinsten. Viele Grüße
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