Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unser Sohn (fast 14 Monate) ist sehr auf mich fixiert. Das war seit seiner Geburt so und wurde nur durch eine kurze Papa-Phase mit ca. 12 Monaten abgelöst. Obwohl mein Mann sich nach Feierabend und auch am Wochenende wirklich sehr liebevoll mit ihm beschäftigt, lässt er sich nur von mir ins Bett bringen und bleibt auch nur ungern mit ihm allein. Nur in meinem Beisein kann er entspannt mit ihm spielen. Sobald ich gehe, sucht er mich in allen Räumen der Wohnung. Das bringt zwei Probleme mit sich. Zum einen tut es mir für meinen Mann leid (er beschwert sich zwar nicht, aber ich merke, dass er traurig ist)und zum anderen gibt es Situationen, in denen er stundenweise mit ihm allein ist ( z. B. Arztbesuche o. ä.). Darüber hinaus planen wir, uns unsere Elternzeit in kurzer Zeit zu teilen, so dass mein Mann an den vier Vormittagen an denen ich arbeite unseren Sohn betreut. Bedeutet denn die Betreuung durch den Vater eine Fremdbetreuung? Ist diese starke Bindung an die Mutter mit gleichzeitiger Ablehnung des Vaters normal? Darüber hinaus habe ich noch eine zweite Frage: Unser Sohn schläft regelmäßig an meiner Schulter ein. Er hat sich das irgendwann angewöhnt und sicherlich bin ich auch selbst "Schuld" daran, dass er noch immer so einschläft, da ich es selbst immer als gemütlich empfunden habe. Sollte ich ihm dieses Einschlafritual sanft abgewöhnen oder kann es beibehalten werden? An anderer Stelle habe ich gelesen, dass ein Einschlafen an der Schulter in einem Alter von 2 Jahren nicht mehr altersgemäß ist. Vielen Dank im voraus für Ihre Antworten. Ora.
Hallo, Ihre letzte Frage verstehe ich nicht ganz. Ihr Sohn ist doch erst 13 Monate alt. Die Anbindung an den Vater beginnt erst jetzt, denn jetzt kommt die Phase Loslösung. Loslösung heißt, daß die Mutter dieses Bestreben des Kindes zuläßt und der Vater sich immer intensiver um sein Kind kümmert. Ideal ist es, wenn einige wichtige pflegerische Akte langsam in den Aufgabenbereich des Vaters überwechseln. Auch das abendliche Zubettbringen sollte der Vater mit voller Zuwendung und in angenemer Atmosphäre Schritt für Schritt übernehmen. Dann erledigt sich auch das Einschlafen an Ihrer Schulter. Aber das geht natürlich nicht plötzlich, sondern nur mit einer ausreichenden Übergangsphase. Die Länge dieser Phase bestimmt das Kind im wesentlichen selbst. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Guten Morgen, unsere Tochter ist jetzt knapp 22 Monate alt. Seit ca. 3 Wochen haben wir jedoch das 2 Probleme. Es ist eigentlich nichts passiert was das erklären könnte...Zum einen hat sie plötzlich wieder enorme Trennungsängste entwickelt...wenn ich irgendwohin gehe fängt sie sofort an zu schreien. Tagsüber ist's okay wenn sie beim Papa ode ...
Guten Abend, mein Kind ist seit heute in der Eingewöhnung im Kindergarten. Es sieht jetzt schon so aus, dass ich als Mama Morgen ihn bereits an der Tür abgegben kann. Er kennt die Einrichtung, weil er schon in der Krippe dort war und bereits seit Wochen in der Gruppe hospiziert. Bereits in der Eingewöhnung in der Krippe hat er sehr schnell Ver ...
Mein Kind wird bald 1 Jahr alt und seit einigen Tagen lässt es sich nur vom Papa beruhigen. Mein Partner ist die primäre Bezugsperson und deshalb fand ich es normal, dass die beiden enger sind. Ich konnte mein Kind aber trotzdem immer trösten, beruhigen, ins Bett bringen ... Seit ca. 1 1/2 Wochen geht das nicht mehr und es schreit so lange, bis ...
Liebe Frau Henkes, mich beschäftigt die Frage, bis zu welchem Alter ein Kind (in diesem Fall meine Tochter) ihren Vater für die gesunde psychische und seelische Entwicklung benötigt. Meine Tochter ist 2 Jahre alt und die Beziehung zwischen mir und meinem Mann war schon vor der Geburt sehr schwierig. Er ist leider sehr narzisstisch veranlagt ...
Hallo, Normalerweise durfte nur ich meine Tochter zum Schlafen begleiten. Seit sie 10 Monate ist macht sie nur noch 1 x Nap der dann 2,5-3h geht. Jetzt mit 14 Mo. waren wir an einem Punkt wo sie nach kuscheln und Fläschchen auf Ihr Bettchen gezeigt hat und nach dem Ablegen irgendwann ihre Position fand und schlief. Zunächst wundervar ABER: ...
Hallo, meine Tochter (12 M) lässt sich leider nur von mir als Mama ins Bett bringen. Mein Mann hatte jetzt zwei Monate Elternzeit und hat sich auch intensiv Zeit für sie genommen und sich gekümmert. Tagsüber ist sie gerne bei ihm aber sobald es Richtung Abend geht klammert sie sich an mich. Wir haben immer mal wieder ein paar Versuche gestarte ...
Hallo Frau Dr. Henkes, seitdem mein Sohn 1,5 ist, ist er jedes 2. Wochenende, und teilweise in den Ferien eine Woche, bei seinem Vater der 200 km entfernt wohnt. Dieser ist nun vor ein paar Wochen zu seiner Freundin und ihren Kindern (4 und 9) gezogen. Mein Sohn versteht sich auch mit allen gut. Vor ca. 6 Wochen fing es an das nac ...
Liebe Frau Henkes, unser Sohn ist inzwischeb 3.5 Jahre alt und eigentlich schon immer ein Papakind. Wenn er sich weh tut, will er fast nur vom Papa getröstet werden, am liebsten soll der Papa vorlesen und ihn ins Bett bringen. Das geht schon immer so und ist nicht nur eine Phase. Ich bin richtig traurig, wenn ich bei meinen Freundinnen sehe, da ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Ich würde Sie gerne um Rat fragen was die Beziehung unserer Tochter zum Papa bzw auch zu mir betrifft. Und noch eine zweite kleinere Frage möchte ich auch gerne anhängen, Ich hoffe das ist ok. Verzeihen Sie bitte den langen Text. Kurz zum Hintergrund: Unsere Tochter ist 17 Monate alt, von Anfang an ein sehr ...
Sehr geehrte Frau Henkes ich habe einen ein jährigen Sohn, seit Oktober ist er ziemlich fest auf seinen Vater fokussiert. Obwohl ich die meiiste Zeit mit ihm verbringe essen, spielen geht nur mit Papa das Schlafen funktioniert nur mit mir da ich noch stille. Sobald ich von der Arbeit nach Hause komme freut er sich kaum, aber wenn papa nach ...
Die letzten 10 Beiträge
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung
- Besuch bei den Großeltern
- Verhaltensauffälligkeit?