Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Ingrid Henkes:

Verhalten nach Krankenhausaufenthalt

Frage: Verhalten nach Krankenhausaufenthalt

Franzi196

Beitrag melden

Sehr geehrte Frau Henkes, Ich hatte Ihnen vor einigen Wochen schon geschrieben. Ich fasse es nochmal zusammen. Meine Tochter ist 14 Monate alt. Ich musste überraschend ins Krankenhaus und bei mir wurde Multiple Sklerose diagnostiziert. Ich war insgesamt sechs Tage im Krankenhaus. Meine Tochter konnte mich wegen den Bestimmungen nicht besuchen. Sie war allerdings gut bei ihrem Vater und Großeltern aufgehoben. Dennoch ist seit meiner Rückkehr ganz verändert. Das Essen wird oft verweigert, sie traut sich gar nicht mehr von mir weg und möchte den ganzen Tag am liebsten kuscheln. Alltägliche dinge wie kochen sind ein großes Problem geworden. Zudem wirkt meine Tochter sehr angespannt und selten fröhlich. Hätten Sie irgendwelche Tipps für mich? Vielen Dank im Voraus.


Ingrid Henkes

Ingrid Henkes

Beitrag melden

Guten Tag, das Verhaltzen Ihrer Tochter ist sehr verständlich. Sie hat die Trennung von Ihnen gut durchgestanden und war gut versorgt. Jetzt sind Sie wieder da und Ihre Tochter holt sich jetzt verstärkt wieder die benötigte Nähe. Die schien ihr ja durch Ihren Krankenhausaufenthalt verloren gegangen. Jetzt genießt sie das wieder. Verunsichert über die vorherige Situation weicht sie Ihnen derzeit nicht von der Seite. Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie das zu. Es verschafft Ihrer Tochter wieder die benötigte Sicherheit. Dieses sehr intensive Kontaktbedürfnis wird sich auch wieder legen, wenn anderes Ihre Tochter wieder mehr beschäftigt. Möglicherweise braucht Ihre Tochter noch etwas Zeit, um diese ganzen neuen Erfahrungen zu verarbeiten, bis sie dann wieder zu ihrer alten Unbeschwertheit findet. Ich kann mir vorstellen, dass die letzten Wochen Sie sehr beansprucht und gefordert haben. Das hat vermutlich auch Sie angespannt gemacht und Sie hatten wenig Grund zu guter Laune. So etwas können bereits Kleinkinder spüren, wenn Sie empfindsam sind. Das überträgt sich dann manchmal auf das Kind. Wenn das bei Ihnen so ist, können Sie wenig dagegen machen, dass Ihre Tochter das mitbekommt. Es ist ja für alle eine schwierige Zeit. Sie stehen das aber gemeinsam durch und Sie sind wieder sehr für Ihre Tochter da. Mit der Zeit wird sich dann auch die Fröhlichkeit wieder einstellen. Kommen Sie gut durch diese Umstellungsphase und alles Gute Ihnen. Ingrid Henkes


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Guten Morgen Frau Dr. Henkes,  ich bin Mama eines 2 Jahre und 2 Monate alten Jungen und mache mir momentan einige Sorgen um seine Entwicklung. Er hatte beidseitige Paukenergüsse, die vermutlich über längere Zeit bestanden. Diese scheinen mittlerweile abgeheilt zu sein – laut Pädaudiologin und HNO hört er aktuell wieder gut, auf einem Ohr war ...

Hallo, mein Kind ist 5,5 Jahre alt und seit genau 2 Wochen geht sie plötzlich super ungerne zur Kita. Sie schreit dort so, dass ich sie schon 2 mal abholen musste. Grund dafür ist nur, dass sie nachhause will sagt sie. Desweiteren sagt sie seit dem ständig dass ihr etwas weh tut. Der Kopf, der Bauch, der Fuß, die Nase, der Zahn etc. Das geht durch ...

Hallo, vielen Dank, dass wir uns an Sie wenden können! Aktuell weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Unser Sohn ist 4, geht seit einem Jahr in den Kindergarten und ist dort sehr glücklich! Er ist weit für sein Alter was Sprache etc angeht und ist bei vielen schon sehr selbstständig. Er ist ein sehr willensstarkes, phantasievolles Kind und wir ...

Guten Abend, wir machen uns aktuell Sorgen um unsere Tochter (2 1/2 Jahre alt). Zum einen fremdelt sie ganz plötzlich...da hatten wir eigentlich noch nie so doll Probleme mit. Aber letzte Woche wollte sie z.B. nichtmal bei meiner Mutter ins Haus rein...sie wollte nur auf meinen Arm und hat weder auf Oma noch auf Opa reagiert. Obwohl sie da h ...

Guten Tag! Under Sohn (5,5 Jahre alt) war immer in sehr gesprächiges,  aufgedrehtes und fröhliches Kind.  Seit ungefähr 1 Monat ist aber auffällig, dass er zwar zu Hauee noch immer so ist wie oben beschrieben,  aber auswärts ganz ruhig und zurückgezogen wurde. ZB bei den Großeltern, die er 1-2 mal pro Woche Seit Geburt sieht, also sehr gut v ...

Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...

Sehr geehrte Frau Henkes, erst einmal danke für Ihre Arbeit in diesem Forum. Ich sorge mich um meine beiden Töchter (fünfeinhalb Jahre alt und 13 Monate alt). Meine große Tochter hatte schon immer einen starken Willen und ihren eigenen Kopf. 4 Jahre lang war sie Einzelkind, seit ihre Schwester auf der Welt ist, ist es nochmal anstrengend ...

Guten Tag Frau Henkes,  unser Sohn, knapp 5,5 Jahre alt, zeigt derzeit folgendes Verhalten: Er hat sich vor Kurzem sehr für Vulkane interessiert und alles mögliche an Wissen darüber gesammelt. Dieses verursacht ihm nun leider die Angst vor einem Ausbruch bei uns zu Hause oder auch in der Kita. Er traut sich nicht mehr alleine in einen anderen Raum ...

Guten Morgen Frau Henkes. Unsere Tochter wird im Frühjahr 7 und wurde im August letzten Jahres eingeschult. Sie war bis dato ein sehr angepasstes (für unseren Geschmack immer zu angepasst) Kind und hat sich in der Kita konsequent unterbuttern lassen. Das ist auch den Erzieherinnen aufgefallen. Wir haben vor allem vor Schuleintritt alle zusammen ga ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  wir hatten heute ein Gespräch zur Vertragsunterzeichnung bei einem Kindergarten. Mein Sohn war anwesend. Als sich die Tür schloss wollte mein Sohn wieder raus laufen. Als wir das nicht zuließen entdeckte er den ganzen Raum, also Schubladen auf, alles anschauen was da so rum liegt und ließ sich auch sehr schlecht eingrenz ...